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Oper & Tanz: Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V.

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Kulturinformationszentrum

Taktlos

JazzZeitung

 

Die Zeitschrift für neugierige Musikfreunde: Nachrichten aus den deutschen Opernhäusern und Tanztheatern, kulturpolitische Kommentare, ausführliche Porträts, Berichte und die aktuelle Kritik im Überblick. Ständig auf dem neuesten Stand in Zusammenarbeit mit dem Kulturinformationszentrum KIZ der neuen musikzeitung.

Dazu fundierte Service-Informationen: Premieren und Besetzungen, Festspiele und Wettbewerbe, spezieller Stellenmarkt für Chorsänger und Bühnentänzer, Bühnenarbeits- und Sozialrecht, Berufs- und Verbandspolitik.

„Oper &Tanz" als Print-Ausgabe unterrichtet Sie sechs Mal im Jahr gründlich und umfassend.

Inhaltsverzeichnis 2013 – März/April

Foto: Marcus Lieberenz

Foto: Marcus Lieberenz

Das Titelbild
Deutsche Oper Berlin: „Peter Grimes“. Spannende Konfrontationen entwickeln sich dank Aufstachelungen, die aus dem Chor kommen - und der wird zu einer elementaren Gewalt in dieser gelungenen Inszenierung. Auf unserem Bild: Christopher Ventris als Peter Grimes. Foto: Marcus Lieberenz

Kulturpolitik

Brennpunkte bei deutschen Bühnen und Orchestern
Wilder Osten in Rostock: Kulturminister Mathias Brodkorb setzte den Theatern die Pistole auf die Brust. Fusion oder Streichung der Landesmittel war das Alternativangebot in einem fast schon erpresserisch zu nennenden Interview. „ver.di“ startet einen Angriff auf den NV Bühne. Und die von der Bundesregierung in Aussicht gestellte Mehrwertsteuer-Befreiung für freie Regisseure und Choreographen ist geplatzt. Blüh im Glanze...

Kultur nach vorn
Eine „Blaupause mit Sinn für die Realität“ lieferte der soeben abgeschlossene „Kulturkonvent Sachsen-Anhalt“ in 163 Empfehlungen. Erste Gelder für die Bildungs-Bündnisse stellt - nicht ganz reibungslos - das Jugendministerium zur Verfügung. Barbara Haack berichtet.

Ort, Form, Funktion
Reinhard Palmer fand beim Tutzinger Symposium „Kulturräume der Zukunft“ urbane Kulturbiotope. Als Nachklang zur Münchner Musikbiennale denkt Marco Frei über die Unterschiede zwischen Oper, Musiktheater und weitere Formate nach. Ist die Musik autonom, oder soll sie - je nach Genre - dem Bühnengeschehen dienen?

Gesundheit

Medizin für sportliche Künstler?
Professionelle Tänzer arbeiten mit ihrem Körper. Wenn dieser nicht funktioniert, sind weder eine Berufsausbildung noch die Berufsausübung möglich. Bereits geringe körperliche Einschränkungen können im Tanz zu Fehlbelastungen und dadurch zu Schädigungen führen. Deshalb beschäftigt sich die Tanzmedizin neben der Therapie vor allem auch mit der Prävention von Verletzungen und Überlastungsschäden. (mehr)

Portrait

Solistin braucht Gruppe
Von Berlin nach New York: Die Tänzerin Polina Semionova blickt im Gespräch mit Malve Gradinger auf ihre Erfolge zurück - und plant eine strahlende Zukunft.

Grande Dame des Balletts
Ein Nachruf auf Konstanze Vernon

Chorwunder aus dem Norden
Zum Tod von Eric Ericson

Berichte

Die Sphäre der Mächtigen
„Boris Godunow“ an der Bayerischen Staatsoper

Londoner West-End-Qualität
Fulminantes „Anything goes“ am Gärtnerplatztheater

Potenzial nicht ausgeschöpft
Das Semperoper Ballett in der Gläsernen Manufaktur

Ein Funken Hoffnung
„Lady Macbeth von Mzensk“ am Theater Altenburg-Gera

Die Diversität der Macht
„Rienzi“ in Krefeld

Oper & Tanz aktuell

Nachrichten
Solidarität mit dem Anhaltischen Theater – NV Bühne: Ausweitung des Geltungsbereichs? – Doppelte Entfernungspauschale: Stand des Verfahrens – BAG: Neues zum Urlaubsrecht – Wir gratulieren

Service

Die Service-Rubriken:
// Editorial // Schlagzeilen // Namen und Fakten // Oper und Tanz im Fernsehen //
// Spielplan-Premieren 2012/2013 (pdf) // VdO-Nachrichten //

 

Editorial · Von Gerrit Wedel

   

Gerrit Wedel

 
In der aktuellen Debatte über die „Homo-Ehe“, zuletzt angestoßen durch einen Auftritt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, in einem vertraulichen (!) Hintergrundgespräch, zu dem die Bundespressekonferenz geladen hatte, überschlagen sich die Reaktionen der Volksvertreter und die Konservativen unter ihnen scheinen sich gar nicht mehr reaktionär genug zeigen zu können: „Konservativ modern sein heißt unbequem modern sein, weil man nicht nach dem Rhythmus des Zeitgeistes tanzt. Die Menschen wollen keine Veränderung der Gesellschaft, in der Ehe und Familie nicht mehr die Normalität sind. Die Union als Volkspartei hat die Aufgabe, der stillen Mehrheit eine Stimme zu geben gegen eine schrille Minderheit.“ So äußerte sich der Generalsekretär der CSU, Alexander Dobrindt, jüngst in einem Interview, das er der „Welt am Sonntag“ gegeben hat und in dem er betont, dass die Union nur als konservative Partei ihre Stärke entfalten kann. Einen großen Gefallen hat er sich mit dem Ausdruck der „schrillen Minderheit“ sicher nicht getan, wird dies doch zu Recht auch innerhalb der Union als „intellektuelle Beleidigung“ gesehen.

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