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Oper & Tanz: Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V.

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Kulturinformationszentrum

Taktlos

JazzZeitung

 

Die Zeitschrift für neugierige Musikfreunde: Nachrichten aus den deutschen Opernhäusern und Tanztheatern, kulturpolitische Kommentare, ausführliche Porträts, Berichte und die aktuelle Kritik im Überblick. Ständig auf dem neuesten Stand in Zusammenarbeit mit dem Kulturinformationszentrum KIZ der neuen musikzeitung.

Dazu fundierte Service-Informationen: Premieren und Besetzungen, Festspiele und Wettbewerbe, spezieller Stellenmarkt für Chorsänger und Bühnentänzer, Bühnenarbeits- und Sozialrecht, Berufs- und Verbandspolitik.

„Oper &Tanz" als Print-Ausgabe unterrichtet Sie sechs Mal im Jahr gründlich und umfassend.

Inhaltsverzeichnis 2012 – März/April

Foto: Ludwig Olah

Foto: Ludwig Olah

Das Titelbild
Musikalisch ein Triumph, szenisch hochproblematisch: Rossinis „Wilhelm Tell“ in Nürnberg. Während Chor und Orchester glänzten, blieb der Versuch, die „Selbstbefreiung“ eines Volkes auch dramaturgisch aktualisert darzustellen, fragwürdig. Auf unserem Bild: Leila Pfister als Helvetia mit dem Damenchor. Bericht Seite 28.

Kulturpolitik

Brennpunkte bei deutschen Bühnen und Orchestern
Keine Entspannung in Mecklenburg-Vorpommern: Einst bekämpfte der selbsterklärte Kulturpfleger Ministerpräsident Erwin Sellering das Reformpapier des ehemaligen Kultusministers Harry Tesch. Jetzt lässt er dessen Nachfolger Mathias Brodkorb als kniefälligen Vollstrecker genau nach den finanziellen Vorgaben des Tesch-Papiers die Theater- und Orchester-Landschaft einfrieren. Motto: Abbau Ost.

Taktlos: Wahnwitz Opernregie?
„Tannhäuser“ in der Biogas-Anlage, „Don Giovanni“ als Echtzeit-Thriller, Tenöre und Sopranistinnen, die im Kopfstand singen sollen, der Opernchor nackt an der Rampe: Wie weit kann, darf, soll Opernregie gehen? Das waren Fragen, denen sich die Gäste des Musikmagazins „taktlos“ stellten, einer Sendung des Bayerischen Rundfunks . Oper & Tanz“ druckt einen gekürzten Mitschnitt der Sendung ab.

Herzenssache Musik
Am 13. April 2013 wird in Linz – einer österreichischen Stadt mit 180.000 Einwohnern mitten zwischen den in der Musikwelt bestens bekannten Musik-Hochburgen Salzburg und Wien – ein neues, imposantes Musiktheater eröffnet. Ein Bau, der 150 Millionen Euro kostet. Wie das? In Zeiten paneuropäischer Schuldenbremsen und Sparpakete? Silvia Nagl antwortet.

Portrait

Jesse Hanse, Erik Spruijt, Chris Bauer und Mallika Baumann in Nanine Linnings Tanzproduktion „Cry Love“. Foto: Kalle Kuikkaniemi.

Osnabrück: Jesse Hanse, Erik Spruijt, Chris Bauer und Mallika Baumann in Nanine Linnings Tanzproduktion „Cry Love“. Foto: Kalle Kuikkaniemi.

Compagnie in Bewegung
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Im Dezember 2011 waren die Vorstellungen beim Staatsballett Berlin zu 96 Prozent ausgelastet. Als Zugpferde erwiesen sich Patrice Barts Dauerbrenner „Schwanensee“ und, als Neuzugang, Heinz Spoerlis „Peer Gynt“, die der Spielstätte Deutsche Oper gar eine Auslastung von 99,9 Prozent bescherten. (mehr)

Osnabrück blüht
Christian Tepe gibt Aufschluss über ein Kunst- und Marketing-Wunder: Das Osnabrücker Theater genießt überregionales Ansehen, ist bei den Bürgern populär und in der Lokalpolitik wohlgelitten. (mehr)

„netzwerk junge ohren“
Das in Berlin ansässige „netzwerk junge ohren“ ist im deutschsprachigen Raum ein Pionier-Projekt. Kai H. Müller porträtiert. (mehr)

Netzwerk Neue Musik: Ausklang in Köln

Berichte

Die Nornen spannen ihr Schicksalsseil: Claudia Mahnke, Meredith Arwady und Angel Blue gemeinsam mit der

Frankfurt/M.: Götterdämmerung – Die Nornen spannen ihr Schicksalsseil: Claudia Mahnke, Meredith Arwady und Angel Blue gemeinsam mit der Statisterie der Oper Frankfurt. Foto: Monika Rittershaus.

Bedrückend und berückend:
Zweimal „Blaubart“ in Bremen

Packend und überzeugend:
Tanzplattform Deutschland in Dresden

Klangtosende Kulisse:
Gelungene „Götterdämmerung“ in Frankfurt

Aristokratisches Understatement:
Hommage „Very British!?“ am Bayerischen Staatsballett

Solist Nummer eins: der Chor:
Rossinis „Wilhelm Tell“ in Nürnberg

Rezensionen

Entdeckungsreise
Ralph Bollmann: Walküre in Detmold. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Provinz

DVD Tipps · Von Malve Gradinger
„Margot Fonteyn – Michael Somes – Tchaikovsky Ballet Masterpieces“ – John Cranko „The Lady and the Fool“ – Christopher Wheldon „Alice’s Adventures in Wonderland“ mit dem Royal Ballet – Prokofjew „Peter and the Wolf“

Oper & Tanz aktuell

Nachrichten
Erklärung des Personalrats Dessau zur aktuellen Situation des Anhaltischen Theaters – Doppelte Fahrt zur Arbeitsstätte: Niederlage in erster Instanz – Tarifrunde im öffentlichen Dienst eröffnet – Wir gratulieren

Forum: Im Alter nichts Gutes
Die Zukunft des Chorsängers

Forum: Antwort auf den Leserbrief zum Beitrag: „Ein freier Abend pro Woche ist zu wenig“

Service

Die Service-Rubriken:
// Editorial // Schlagzeilen // Namen und Fakten // Oper und Tanz im Fernsehen //
// Spielplan-Premieren 2011/2012 (pdf) // VdO-Nachrichten // Festspielvorschau 2012

 

Editorial · Von Tobias Könnemann

Tobias Könnemann. Foto: Johannes List

Tobias Könnemann. Foto: Johannes List

Können 200 Vorfeldmitarbeiter das Grundgesetz zum Wackeln bringen? Yes, they can – wenn sie sich des richtigen Hebels bedienen. Plötzlich schmerzt er wieder, der Stachel, den das Bundesarbeitsgericht 2010 in das Fleisch der insoweit merkwürdig solidarischen Arbeitgeberverbände und DGB-Großgewerkschaften trieb, indem es feststellte, daß es für das so bequeme Dogma der sogenannten Tarifeinheit (Schlagwort: „ein Betrieb – eine Gewerkschaft“) eigentlich gar keine rechtlich bindende Grundlage gebe, dieses Dogma vielmehr vor dem Hintergrund der grundrechtlich garantierten Koalitionsfreiheit durchaus problematisch sei.

Das geschah just in einer Zeit, in der kleine Berufsgewerkschaften die Arbeitgeber das Fürchten und die Großgewerkschaften das Neiden lehrten, indem sie durch punktuelle Arbeitskampfmaßnahmen an besonders empfindlichen Stellen (Verkehr, Gesundheit etc.) enorme Forderungen durchsetzen konnten. Einstimmig schrieen Arbeitgeber und DGB nach einer gesetzlichen Regelung, die dem Treiben dieser frechen Störenfriede faktisch den Garaus machen und die alten Spielregeln sicherstellen sollte. Nachdem bei den Gewerkschaften aber wesentliche Teile der eigenen Mitgliedschaft nicht mitspielten, zogen sie sich aus der Initiative zurück, und es wurde still um das Projekt. .… (alles lesen)

 

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