Oper & Tanz: Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V.

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Titelfoto: Wolfgang Silveri
Titelfoto: Wolfgang Silveri

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JazzZeitung

 

Die Zeitschrift für neugierige Musikfreunde: Nachrichten aus den deutschen Opernhäusern und Tanztheatern, kulturpolitische Kommentare, ausführliche Porträts, Berichte und die aktuelle Kritik im Überblick. Ständig auf dem neuesten Stand in Zusammenarbeit mit dem Kulturinformationszentrum KIZ der neuen musikzeitung.

Dazu fundierte Service-Informationen: Premieren und Besetzungen, Festspiele und Wettbewerbe, spezieller Stellenmarkt für Chorsänger und Bühnentänzer, Bühnenarbeits- und Sozialrecht, Berufs- und Verbandspolitik.

„Oper &Tanz" als Print-Ausgabe unterrichtet Sie sechs Mal im Jahr gründlich und umfassend.

Inhaltsverzeichnis 2010 – Januar/Februar

Kulturpolitik

Brennpunkte bei deutschen Bühnen und Orchestern
Spielt Schleswig-Holsteins Landestheater bald nur noch im Bus: Radikale Etat-Kürzungen stehen zur Diskussion. Die VdO steuert kräftig gegen. Dem Sorbischen Nationalensemble wurde von der Trägerstiftung fast 1 Mio.Euro entzogen. Der Bericht

Marketing-Theater gescheitert
Als Manager-Intendant war Hans-Joachim Frey 2007 in Bremen angetreten. Jetzt gibt er zum Ende der Spielzeit vorzeitig auf, nachdem sein Musical-Projekt „Marie Antoinette“ ein ökonomisches Debakel wurde. Zu den Hinterlassenschaften Freys zählen neben einem Gesamtdefizit von 4 Millionen Euro die Zerschlagung des Solistenensembles und die Umstellung des bewährten Repertoiretheaters auf ein Semi-Stagione-Modell. Was kann Interims-Intendant Hans-Georg Wegner ausrichten? Antworten von Christian Tepe.

Gesundheit

Gesunde Stimme
Die Angst davor, die Stimme zu verlieren oder zu beschädigen, begleitet Sänger seit eh und je. Für die aktuelle Ausgabe von „Oper&Tanz“ haben wir verschiedene Fachleute gebeten, sich mit dem Thema der beschädigten Stimme zu beschäftigen. Dabei stellt sich heraus, dass längst nicht alles verloren ist, wenn die Stimme versagt. Keine Angst vor dem Stimmarzt / Stimmkrisen und deren Bewältigung

Portrait

Porträt: Vorbild MacMillan
Kenneth MacMillan packte einst seine Verbundenheit mit John Cranko in die Interpretation von Gabriel Faurés „Requiem“. Die Produktion studierte er 1976, drei Jahre nach Crankos frühem Tod ein. Der Premieren-Erfolg kurbelte das Interesse anderer Compagnien an. Der Stein, „einem schönen Musikstück Tanz hinzuzufügen“, den er damit ins Rollen brachte, ebnete Choreografen von John Neumeier und Uwe Scholz bis hin zu Martin Schläpfer das weite Feld, „hehre Konzertmusik“ zu „vertanzen“, jetzt auch In Stuttgart. Vesna Mlakar berichtet.

Händel-Opern-Versuche
Von 1704 bis 1741 war Händels Hauptbetätigungsfeld die Komposition und Aufführung von Opern, konzipiert für ein Ensemble von fünf bis acht Sängern, vorzugsweise mit hohen Stimmen. Im vergangenen Händel-Jahr gab es eine Fülle unterschiedlicher Neu-Inszenierungen, darunter auch gelungene. Annette Landgraf bilanziert.

Berichte

Fünfzig Jahre „Musiktheater Im Revier“ - für Georg Beck nicht nur ein Grund zum Feiern. Monteverdi, Mozart, Feldman standen auf dem Programm. Hingegen fand die Inszenierung von Aribert Reimanns „Lear“ an der Komischen Oper Berlin das Gefallen unserer Rezensentin Isabel Herzfeld.

Oper & Tanz aktuell

Nachrichten
Kampf für GVL-Vergütungen – Mitgliederbetreuung in neuen Händen – Wir gratulieren

Einprägsame Bilder
Pina Bausch: „Orpheus und Eurydike“

Gesang in vier Bänden
Jürgen Kesting, Die großen Sänger

Mit Vladimir Malakhov auf eine Tasse Tee
„Als Tänzer ist man nie am Ziel“: Vladimir Malakhov im Gespräch mit Jan Stanislaw Witkiewicz

Service

Die Service-Rubriken:
// Editorial // Schlagzeilen // Namen und Fakten // Oper und Tanz im Fernsehen //
// Spielplan-Premieren 2008/2009 (pdf) // Festspiel-Vorschau // VdO-Nachrichten /

 

 

Editorial · Von Gerrit Wedel

Unter Kultur ist auch ein angemessener und würdiger Umgang miteinander zu verstehen, den der Staat jedoch gegenüber seinen Bürgern zunehmend vernachlässigt. Die konsequente Gängelung des Bürgers durch den Staat findet derzeit ihren vorläufigen Höhepunkt mit ELENA.

Nein, ELENA ist nicht die schöne Tochter des Zeus und es ist auch kein Tief, das uns weitere Schneestürme in dem schon so arg gebeutelten Lande beschert. ELENA ist der neueste Coup der Bundesregierung, die allgemeine Verwaltung angeblich zu vereinfachen – ein „Meilenstein in Sachen Entbürokratisierung“, wie es so schön heißt. Der Staat bekommt damit endlich einen konkreten Überblick über die persönlichen Verhältnisse seiner Bürgerinnen und Bürger, glasklar sozusagen. .. (alles lesen)

 

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