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Namen & Fakten

Personalia

Beat Fehlmann, bisher Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz, wird ab der Spielzeit 2018/2019 Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Bevor er nach Konstanz kam, war Fehlmann unter anderem Orchestermanager in Graubünden und Geschäftsführender Intendant der Philharmonie der Nationen.

Myron Michailidis wird ab der Spielzeit 2018/19 GMD am Theater Erfurt. Der griechische Dirigent wird allerdings nur für zwei Spielzeiten in Erfurt bleiben. Daher wird die Stelle zur Spielzeit 2020/2021 neu ausgeschrieben. Michailidis hat bereits mit vielen Orchestern zusammengearbeitet; von 2004 bis 2011 war er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Thessaloniki Staatsorchesters, seit 2011 Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper in Athen.

Christian Thielemann hat seinen Vertrag bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden bis 2024 verlängert. Thielemann ist seit 2012 Chefdirigent des Orchesters. Im Mai 2017 hatten die Musiker der Staatskapelle mit großer Mehrheit für eine Fortsetzung der Arbeit mit Christian Thielemann gestimmt.

Judith Kubitz. Foto: Nina Strugalla

Judith Kubitz. Foto: Nina Strugalla

Judith Kubitz wird Intendantin des Sorbischen National-Ensembles. Ab der Spielzeit 2018/2019 wird sie die Künstlerische Leitung des Musik- und Tanztheaters in Bautzen übernehmen. Kubitz, selbst in Bautzen geboren, studierte in Weimar, Paris und an der Royal Academy of Music London. Dem beruflichen Einstieg am Staatstheater Kassel folgten Engagements als Erste Kapellmeisterin an den Staatstheatern Cottbus und Schwerin, bevor sie 2013 als Dirigentin an die Philharmonie Baden-Baden berufen wurde. Auch international ist sie eine gefragte Gastdirigentin.

Martin Schüler. Foto: Marlies Kross

Martin Schüler. Foto: Marlies Kross

Martin Schüler, Intendant des Staatstheaters Cottbus, und Evan Alexis Christ, Generalmusikdirektor am gleichen Haus, bleiben bis zum Jahr 2024 in Cottbus. Schüler ist seit 1991 Operndirektor und seit 2003 Intendant in Cottbus. Evan Alexis Christ ist seit 2008 Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters am Staatstheater Cottbus.

Sewan Latchinian, Ex-Intendant des Rostocker Volkstheaters, hat mit seiner Klage gegen die im Jahr 2016 erfolgte Kündigung auch vor dem Oberlandesgericht in Rostock Recht bekommen. Das Gericht erklärte die Kündigung für unwirksam. Das Theater hatte Latchinian unter anderem vorgeworfen, gegen sein Verschwiegenheitsgebot verstoßen zu haben. Nachdem er bereits vor dem Landgericht erfolgreich geklagt hatte, wurde das Urteil von der höheren Instanz nun bestätigt.

Ausgezeichnet

Mariss Jansons, Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wurde mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society ausgezeichnet. Damit erhielt der lettische Dirigent eine der am höchsten eingestuften Auszeichnungen der Musikbranche. Jansons ist der 104. Träger der Medaille. Unter anderem wurden auch Bruno Walter, Arturo Toscanini, Herbert von Karajan, Leonard Bernstein, Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt mit der Medaille geehrt.

Mark Andre ist mit dem Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 1990 abwechselnd in verschiedenen Kunstsparten für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen vergeben. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken wollen mit der Auszeichnung einen Beitrag zur Förderung der Begegnung von Kirche und moderner Kultur leisten. Im Jahr 2014 hatte Andres vielbeachtete Oper „Wunderzaichen“ in Stuttgart ihre Uraufführung erlebt.

Renate Spingler, Sopranistin, sowie die Tenöre Peter Galliard und Jürgen Sacher, alle drei Ensemblemitglieder der Hamburgischen Staatsoper, wurden zu Hamburger Kammersängern ernannt. Den Titel verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg an Sängerinnen und Sänger für ihre künstlerische Arbeit.

Ann-Kathrin Adam, Tänzerin beim Ballett am Rhein, wurde mit dem Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Adam gehört seit 2005 zum Ballettensemble der Deutschen Oper am Rhein, das 2009 von Martin Schläpfer als Ballett am Rhein neu formiert wurde. Prämiert wurde sie aufgrund ihrer ausgereiften Tanztechnik und besonderen Ausdruckskraft im Tanz.

Mikhail Timoshenko, Bass-Bariton, Absolvent der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, wurde beim 40. Internationalen Gesangswettbewerb „Maria Callas Grand Prix in Opera“ in Athen mit dem mit 10.000 Euro dotierten Grand Prix und der Goldmedaille ausgezeichnet. Mit dem Grand Prix verbunden sind Gastverträge mit Hauptpartien an der Opéra National de Paris, an der Opéra Monte-Carlo und an der Opéra National de Bordeaux.

Geburtstage

Lothar Zagrosek hat seinen 75. Geburtstag gefeiert. Nach dem Studium startete er seine Dirigentenkarriere als Generalmusikdirektor in Solingen und Krefeld/Mönchengladbach; er war Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien, Musikdirektor der Grand Operá Paris, Chief Guest Conductor des BBC Symphony Orchestra in London und GMD der Oper Leipzig. Von 1997 bis 2006 leitete er die musikalischen Geschicke der Württembergischen Staatsoper Stuttgart. Anschließend war er bis 2011 Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Als gefragter Operndirigent arbeitete Lothar Zagrosek an zahlreichen führenden Häusern. Besonders verdient machte er sich um die zeitgenössische Musik.

Mariss Jansons feierte seinen 75. Geburtstag. Geboren in Riga studierte Jansons Violine, Klavier und Orchesterleitung in Leningrad. 1969 kam er nach Wien, studierte dort bei Hans Swarowsky und wurde von Herbert von Karajan gefördert. Von 1979 bis 2000 war er Leiter des Osloer Symphonieorchesters. 1997 trat er zusätzlich die Nachfolge Lorin Maazels beim Pittsburgh Symphony Orchestra an. 2003 übernahm er die Leitung des Symphonieorchesters und des Chors des Bayerischen Rundfunks.

Gestorben

Dmitri Hvorostovsky, russischer Opernstar, ist im Alter von nur 55 Jahren gestorben. Geboren in Sibirien, führte ihn seine internationale Opernkarriere – nach einem Start als Sänger einer Rockband – an die großen Opernhäuser der Welt, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die New Yorker Met, die Pariser Oper, die Bayerische Staatsoper und die Mailänder Scala. Hvorostovsky war der erste Opernsänger, der ein Solokonzert mit Orchester und Chor auf dem Roten Platz in Moskau gab. Das Konzert wurde in 25 Ländern im Fernsehen übertragen. Jetzt starb er an einer Krebserkrankung.

Paul Brown, Bühnenbildner, starb 57-jährig ebenfalls nach einer Krebserkrankung in seiner walisischen Heimat. 2009 hatte er für die Bregenzer Festspiele die spektakuläre Kulisse für die Inszenierung der „Aida“ im Spiel auf dem See geschaffen. Browns Tätigkeit führte ihn auch an renommierte Opernhäuser und Festivals weltweit, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Royal Opera House Covent Garden, die Lyric Opera Chicago und die Metropolitan Opera New York.

Werner Stückmann, Kammersänger am Staatstheater am Gärtnerplatz, ist tot. 1975 kam er nach Engagements in Dortmund und Koblenz an das Münchner Haus und begeisterte dort 34 Jahre lang als Bassist das Publikum.

Heinz Hagenau. Foto: Mara Eggert

Heinz Hagenau. Foto: Mara Eggert

Heinz Hagenau, Kammersänger und Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, starb im Alter von 88 Jahren. Von 1963 bis 1994 war Hagenau als Erster Bassist an der Oper Frankfurt engagiert. Er erlernte zunächst den Maurerberuf, erhielt aber privaten Gesangsunterricht und wurde 1955 Mitglied des Chors des Hamburger Operettentheaters. Weitere Stationen waren Flensburg, Lübeck und Mainz. Er galt vor allem als großer Wagner-Interpret und gastierte an führenden Opernhäusern im In- und Ausland.

Bruce Rankin, Tenor, ist im Dezember 2017 im Alter von 65 Jahren gestorben. In der kommenden Spielzeit hätte er sein 20-jähriges Jubiläum im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gefeiert. Nach ersten Engagements an britischen Opernhäusern und am Theater Bremen kam Bruce Rankin 1998 nach Düsseldorf. In den letzten Jahren habe sich Rankin zu einem großartigen Charaktertenor entwickelt und ein besonderes Talent für skurrile Figuren gezeigt, so eine Meldung des Opernhauses in Düsseldorf.

Fakten

Muss saniert werden: die Komische Oper Berlin. Foto: Gunnar Geller

Muss saniert werden: die Komische Oper Berlin. Foto: Gunnar Geller

BERLIN: Für den Zeitraum von 2022 bis 2027 ist die Sanierung der Komischen Oper Berlin geplant. In der Diskussion über den Spielbetrieb während dieser Zeit erklärte Berlins Kultursenator Klaus Lederer nun, die Fortführung des Spielbetriebs im Haus an der Behrenstraße sei unmöglich. Er hält das Schillertheater, auslaufende Ausweichspielstätte der Staatsoper Unter den Linden, auch für die Komische Oper für geeignet. Dem widersprach Intendant Barrie Kosky. Ein Umzug ins Schillertheater sei der Todesstoß für sein Haus. Im Dezember feierte die Komische Oper Berlin ihren 70. Geburtstag mit einer fulminanten Premiere von „Anatev-
ka“ in der Inszenierung des Hausherrn.

DARMSTADT: Über die Verteilung der Kosten bei der Sanierung des Kleinen Hauses des Staatstheaters Darm-
stadt haben sich laut einer Meldung der Allgemeinen Zeitung die beiden Träger des Hauses, das Land Hessen und die Stadt, geeinigt. Danach wird das Land 80 Prozent der Sanierungskosten tragen, die Stadt übernimmt die restlichen 20 Prozent. Geplant sind Gesamtkosten in Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro; Startschuss für die Sanierung soll im Jahr 2020 sein.

DÜSSELDORF: Die neue nordrhein-westfälische Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat eine stufenweise Erhöhung des Kulturetats des Landes angekündigt. Bis 2022 sollen die Ausgaben für Kultur um insgesamt 100 Millionen auf 300 Millionen Euro steigen. Bereits im Jahr 2018 werde der Haushalt mit 224 Millionen Euro und einer Steigerung um 10,5 Prozent der höchste Kulturetat in der Geschichte des Landes sein. Den gewonnenen Spielraum wolle man nutzen, um insbesondere die materielle Basis der kommunalen Kultureinrichtungen deutlich zu verbessern, erklärte die Ministerin. Der Kulturetat 2018 setze Schwerpunkte unter anderem bei der Stärkung der kommunalen Theater- und Orchesterförderung.

FRANKFURT: Im Juni 2017 waren die Kosten für die Sanierung der Bühnen Frankfurt in einem Gutachten auf 890 Millionen Euro geschätzt worden. Ende November erklärte Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig, die Kosten sollten neu berechnet werden. Hartwig verwies auf Einsparpotenziale, die eine Arbeitsgruppe der Stadt ermittelt habe. Die Bühnen der Stadt Frankfurt sind dringend sanierungsbedürftig. Über den Kostenvoranschlag wie auch über die Standortfrage war heftig diskutiert worden. Hartwig sagte auch, sie sehe keine Alternative zur Sanierung der bestehenden Gebäude oder einem Neubau am gleichen Platz.

KÖLN: Die Kölner Oper erhielt für ihr Projekt „Oper für Jung und Alt“ den Rudi Assauer Preis, der mit 4.000 Euro dotiert ist. Der Preis wird von der „Rudi Assauer Initiative Demenz und Gesellschaft“ verliehen. Seit der Spielzeit 2013/2014 ermöglicht das Projekt Menschen mit Demenz und deren Angehörigen Besuche in der Oper Köln. Neben der Anpassung der Rahmenbedingungen des Opernbesuches entsprechend den kognitiven und körperlichen Fähigkeiten unterstützt das Projekt auch die intergenerative Begegnung von Kindern und Demenzerkrankten.

KREFELD/MÖNCHENGLADBACH: Gute Nachrichten von der ältesten Theaterehe in Deutschland: Bis 2025 haben die fusionierten Häuser Planungssicherheit. Der Aufsichtsrat des Theaters hat das Konzept „Theater mit Zukunft III“ einstimmig beschlossen. Ab 2020 wird eine Erhöhung des jährlichen Zuschusses um rund 1,93 Millionen Euro pro Stadt nötig, um künftige Lohn- und Kostensteigerungen auszugleichen und die festgeschriebene personelle Mindestausstattung wiederherzustellen. Eingerechnet sei dabei die angekündigte Erhöhung der Landeszuschüsse um insgesamt 50 Prozent, heißt es in einer Erklärung der Stadt Krefeld. Beide Städte haben der Erhöhung der Zuschüsse zugestimmt.

MAINZ: Der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro gab gemeinsam mit dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling sowie Markus Müller, Intendant des Staatstheaters Mainz, und dem Generalmusikdirektor des Staatsorchesters Hermann Bäumer bekannt, man wolle eine mögliche Rückgliederung des Philharmonischen Staatsorchester Mainz zum 1. Januar 2019 als Bestandteil der Staatstheater Mainz GmbH prüfen. Durch eine Re-Integration könnten administrative Hürden beseitigt und so mehr Möglichkeiten zur künstlerischen Entfaltung des Orchesters und des Theaters geschaffen werden, so Barbaro.

MOSKAU: Nachdem die Premiere des Balletts „Nurejew“, die eigentlich im Juli 2017 hatte stattfinden sollen, kurzfristig abgesagt worden war, konnte sie am 9. Dezember doch noch stattfinden. Choreograf Kirill Serebrennikow allerdings durfte die Premiere nicht miterleben. Wie schon seine Teilnahme an der Premiere der Oper „Hänsel und Gretel“, für deren Inszenierung er verpflichtet worden war, verhinderte die russische Regierung nun auch seine Anwesenheit bei der Moskauer Premiere.

NEUBRANDENBURG/NEUSTRELITZ: Wie geht es weiter mit der Deutschen Tanzkompanie? Die beteiligten Kommunen Neubrandenburg und Neustrelitz sowie der Kreis Mecklenburgische Seenplatte entscheiden derzeit über deren Zukunft. Als erste stimmte die Stadt Neustrelitz einem Zuschuss in Höhe von jährlich 75.000 Euro im Dezember zu. Das Land Mecklenburg-Vorpommern will bis 2025 jedes Jahr 4 Millionen Euro beisteuern, macht diese Zuwendung aber abhängig von der der Kommunen. Insgesamt tanzen 15 Tänzerinnen und Tänzer in der Kompanie. Bei den Beratungen über das zukünftige (fusionierte) Theater Vorpommern wurde die Deutsche Tanzkompanie ausgeklammert, so dass jetzt über ihr „Einzelschicksal“ entschieden wird.

OLDENBURG: Erneut müssen am Oldenburger Staatstheater Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Dabei geht es unter anderem um den Brandschutz und um die Erneuerung der Obermaschinerie im Kleinen Haus. Der Spielbetrieb muss dafür im Mai und Juni 2018 in ein Zelt am Hafen umziehen. Das Land Niedersachsen unterstützt die Umbauten mit 15 Millionen Euro. Die Stadt wird sich an den Kosten mit einer Zahlung von jeweils 500.000 Euro in den Jahren 2018 und 2019 beteiligen.

STUTTGART: Als Ausweichspielstätte für die Oper Stuttgart während der Generalsanierung wurde das ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße im Norden Stuttgarts gewählt, das auch für die Ballettaufführungen genutzt werden soll. Das Gebäude habe Charme und das Zeug für eine faszinierende und urbane Interimsspielstätte für Oper und Ballett, erklärte Baden-Württembergs Kunstministerin Theresia Bauer. Nach gründlicher Prüfung seien Land und Intendanz sich einig, dass das ehemalige Paketpostamt die beste Lösung darstelle. Das Opernhaus in Stuttgart ist dringend sanierungsbedürftig. Die Dauer der Arbeiten wird auf sieben Jahre geschätzt.

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