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Wasserschaden

Ausgerechnet in den Weihnachtsfeiertagen erlebte die Deutsche Oper Berlin einen Wasserschaden: Mehrere tausend Liter Wasser aus einer Sprinkleranlage setzten am Heiligabend die Bühne des Hauses unter Wasser. Die Vorstellungen an den darauf folgenden Abenden muss-ten abgesagt werden. Der eiserne Vorhang war zunächst nicht zu öffnen. Am 28. Dezember konnte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, allerdings zunächst nur halbszenisch. Bühnenelemente und Licht waren durch das Wasser beschädigt worden. Die Polizei kündigte an, man werde Ermittlungen einleiten, um herauszufinden, wodurch die Sprink-leranlage ausgelöst worden sei.

Neuer GMD an der Saar

Sébastien Rouland wird neuer Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater. Ab der Spielzeit 2018/ 2019 wird der französische Dirigent das Saarländische Staatsorchester leiten. Nach seiner Ausbildung zum Cellisten studierte Rouland Dirigieren bei Pierre Cao und Nicolas Brochot. Von 1995 bis 2001 war er musikalischer Assistent von Marc Minkowski und Chorleiter der Musiciens du Louvre, von 2002 bis 2004 erster Gastdirigent am Luzerner Theater. Er dirigierte außerdem unter anderem Opernproduktionen in Berlin, Stuttgart, Wiesbaden, Essen, Paris, Lyon, Marseille, Straßburg, Wien, Luzern, Bern, Lissabon und Tel Aviv. Saarbrückens Generalintendant Bodo Busse verweist in einer ersten Stellungnahme auf seine  langjährige Zusammenarbeit mit Rouland. Mit ihm komme ein Künstler an das Saarländische Staatstheater, der wie kaum ein anderer Dirigent durch seine stilistische Vielfalt beeindrucke, so Busse.

Neues Licht in Hessen

Hessen unterstützt die drei Staatstheater des Landes bei der Erneuerung ihrer Beleuchtung. Etwa 475.000 Euro steuert das Land bei, damit die Häuser in Wiesbaden, Kassel und Darmstadt zukünftig LED-Lampen nutzen können. Dadurch könnten Energie und Kosten gespart werden, erklärte der hessische Finanzminister Thomas Schäfer. Für den Kunstgenuss der Theaterbesucher soll sich aber nichts ändern.

Wiedereröffnung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth nach der Restaurierung, Blick zur Bühne mit neu rekonstruiertem Bühnenbild. Foto: Achim Bunz © Bayerische Schlösserverwaltung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth nach der Restaurierung, Blick zur Bühne mit neu rekonstruiertem Bühnenbild. Foto: Achim Bunz © Bayerische Schlösserverwaltung

Nach sechs Jahren aufwändiger Restaurierung und Sanierung wird im April 2018 das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth wiedereröffnet. 2012 wurde das Barocktheater in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Seitdem arbeitet ein Expertenteam unter der Fachaufsicht der Bayerischen Schlösserverwaltung und des Staatlichen Bauamts Bayreuth an einer nachhaltigen Sanierung des Theaterbaus. Im Mittelpunkt der Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten stand die Bewahrung der Originalsubstanz und der Authentizität des bedeutenden Kulturdenkmals.

Neben der baulichen Renovierung des Opernhauses, die auch Reparaturen an der Konstruktion, insbesondere am Dachstuhl beinhaltet hat, dienten die Sanierungen dazu, die modernen Nutzungsansprüche im Einklang mit der Denkmalpflege zu unterstützen, etwa an die Haus- und Bühnentechnik, den Brand- und den Arbeitsschutz. Da die historische Bühnentechnik nicht erhalten ist, wurde nun eine moderne Bühnentechnik eingebaut, die das Opernhaus auch in unserer Zeit als Theater nutzbar macht. Insgesamt investierte der Freistaat Bayern 29,6 Millionen Euro in diese große Bau- und Restaurierungsmaßnahme. Die Bayerische Schlösserverwaltung feiert die Wiedereröffnung mit zahlreichen Sonderveranstaltungen.

Preisträger des Theaterpreises DER FAUST in Leipzig gekürt

Zum 12. Mal wurde am 4. November 2017 der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Der festliche Abend der Preisvergabe fand dieses Mal im Schauspiel Leipzig statt – in Anwesenheit der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange und des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung. Regisseur Christoph Marthaler wurde für seine „Lulu“ an der Hamburgischen Staatsoper geehrt. Beste Sängerdarstellerin ist Gloria Rehm (als Marie in „Die Soldaten“ am Staatstheater Wiesbaden). Für ihre Choreografie „Fall seven times” am Staatstheater Mainz erhielten Maria Campos & Guy Nader den Preis. Als beste Darstellerin Tanz wählte die Jury Sylvana Seddig für ihre „Iphigenie“ am Schauspiel Frankfurt. Sebastian Hannak wurde in der Kategorie „Bühne/Kostüm“ für die Raumbühne „Heterotopia“ an der Oper Halle geehrt. Den Preis für das Lebenswerk erhielt Elfriede Jelinek. „Mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ehren wir herausragende Künstlerinnen und Künstler, die für die ästhetische Autonomie der Künste ebenso stehen wie für ihre gesellschaftliche Wirksamkeit“, so der Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Intendant des Deutschen Theaters in Berlin, Ulrich Khuon. Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2017 wurde veranstaltet und gefördert durch den Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Weitere Kooperationspartner waren die Standortkampagne des Freistaates Sachsen unter dem Motto „So geht sächsisch« (www.so-geht-saechsisch.de) und der Deutsche Bühnenverein Landesverband Sachsen. Der Preis ist undotiert. Grundlage für die Vergabe des Preises sind Vorschläge der Theater; die eigentliche Preisvergabe erfolgt durch die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

 

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