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neue musikzeitung

JazzZeitung

 

Die Zeitschrift für neugierige Musikfreunde: Nachrichten aus den deutschen Opernhäusern und Tanztheatern, kulturpolitische Kommentare, ausführliche Porträts, Berichte und die aktuelle Kritik im Überblick. Ständig auf dem neuesten Stand in Zusammenarbeit mit dem Kulturinformationszentrum (KIZ) der neuen musikzeitung.

Dazu fundierte Service-Informationen: Premieren und Besetzungen, Festspiele und Wettbewerbe, spezieller Stellenmarkt für Chorsänger und Bühnentänzer, Bühnenarbeits- und Sozialrecht, Berufs- und Verbandspolitik.

„Oper &Tanz" als Print-Ausgabe unterrichtet Sie fünf Mal im Jahr gründlich und umfassend.

Foto: Xiomara Bender

Foto: Xiomara Bender

TITEL: BREGENZ - STANDING OVATIONS

Bregenz ist zum „Vollfestival“ avanciert: mit beeindruckender Programm-Vielfalt. Tragende Säule ist die Seebühnen-Produktion. Intendantin Elisabeth Sobotka wählte Puccinis „Madame Butterfly“. Das spektakulär schlichte Bühnenbild: Ein scheinbar über den Ozean zwischen Japan und den USA fliegendes riesiges Blatt Japan-Papier mit Tusch-Zeichnungen. Foto: Xiomara Bender

AUSGABE 4-5/2022

Editorial von Tobias Könemann
Im toten Winkel der Gesellschaft?

Kulturpolitik

Brennpunkt
Strohhalm Energiefonds

Nachhaltigkeit durch Transformation
Der Theater-Staffellauf fürs Klima und das Netzwerk „Performing for Future“

Ein Fest fürs Auge
Die „freien“ Tanzcompagnien der Komischen Oper und der Deutschen Oper in Berlin

Wagner für das „Volk“
Sonderausstellung im Richard-Wagner-Museum Bayreuth

Schwerpunkt

Etwas bringt Dich dorthin …
Serge Honegger im Gespräch mit Jordi Roig

Zwischen Schein und Wirklichkeit
Das Theater und die Illusionskunst

Die Maschine und die Ästhetik im Barock
Aus „Poiesis der Maschine“

Ein Traum von Wirklichkeit
Überlegungen anlässlich eines Besuchs in der Theaterstadt Meiningen

Dance Machines
Spitzentechnologie als Kulturtechnik

Die Fabrik der Träume
Wie Opernwerkstätten Illusionen erzeugen. Ein Besuch beim Bühnenservice Berlin

Täuschende Illusionskraft
Über die Darstellung von Massenszenen im Musiktheater

Machen Sie mal den Lachstest
Gedanken über das „illusionistische Komponieren“

Digitale Landschaften
„Beyond Lightscapes“, ein zukunftsweisendes Projekt in Neubrandenburg

Berichte

Aus Japan und Sibirien
„Madame Butterfly“ und „Sibirien“ bei den Bregenzer Festspielen

Das Wunder der Musik
Musiktheater bei den Salzburger Festspielen

Von Utopie und Scheitern
Richard Wagner und Ernest Chausson bei den Tiroler Festspielen Erl

Wagner-Marathon in Leipzig
Mit 13 Bühnenwerken Richard Wagners beendet Ulf Schirmer seine Intendanz

Ein Teil der deutschen Kultur
Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue in der Komischen Oper

Oper & Tanz aktuell

VdO-Nachrichten
Chordirigentenpreis – BAG-Urteil Arbeitszeiterfassung – NV Bühne-Manteltarifverhandlungen

Service

Die Service-Rubriken:
// Editorial // Schlagzeilen // Namen und Fakten // VdO-Nachrichten //
// Spielplan-Premieren 2022/2023 (pdf) // Oper&Tanz im TV

 

 

Editorial · Von Tobias Könemann

Im toten Winkel der Gesellschaft?

Tobias Könemann. Foto: Johannes Lis

Tobias Könemann. Foto: Johannes List

„Steuergeldverschwendung! Fahrendes Volk bekommt 50 Prozent mehr Gage“. Eine derartige Überschrift suchten wir in der „Bild“-Zeitung Anfang des Sommers vergeblich. Gott sei Dank? Ja, natürlich! Aber andererseits: Das flaue Medienecho auf den – wie auch immer man ihn bewerten mag – doch sehr spektakulären Tarifabschluss, der Ende Juni dadurch erzielt werden konnte, dass drei Gewerkschaften ihre sehr unterschiedlichen Stärken gezielt und koordiniert eingesetzt haben, gibt mir doch zu denken.

Stellen wir uns einmal vor, die Beschäftigten der Schlachtfabriken oder der „Amazon“-Verteilzentren, die unter ähnlich prekären Bedingungen arbeiten wie der Teil der NV-Bühne-Beschäftigten, der nun von diesem Abschluss unmittelbar profitiert, hätten Ähnliches erreicht. Ich bin mir sicher, dass die – auch mediale – Öffentlichkeit sich mehrheitlich mit lautstarken Sympathie-Bekundungen überschlagen hätte. (…)

 

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