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Tanzkomödie voller Romantik und Witz

„Coppélia“ von Léo Délibes auf DVD · Von Jochen Hähnle

Léo Delibes :,,Coppélia“, Warner Vision Germany: 4509-94190-2
Kirov Ballet, Choreografie: Oleg Vinogradov, mit: Irina Shapchits (Swanilda), Mikhail Zavialov (Franz), Elvira Tarasova (Coppelia), Petr Rusanov (Coppelius)

   

Als Grundlage für die Komposition von ,,Coppélia“ diente Léo Delibes ,,Der Sandmann“, eine bekannte Kurzgeschichte von E.T.A. Hoffmann. Delibes ließ sich zwar von der literarischen Vorlage inspirieren, allerdings ohne dabei auf ihre Unheimlichkeit, Tragik und Grausamkeit einzugehen. Er schuf daraus vielmehr eine Art „Ballett-Komödie“, die sehr stark von osteuropäischer Folklore beeinflusst ist. „So sehr ‚Giselle’ tragisch ist, so sehr ist ‚Coppélia’ komödiantisch“, wurde seinerzeit einmal treffend bemerkt.

In den zwei Akten geht es um die Heldin Swanilda, die sich mit Hilfe einer wunderschönen, aber leblosen Puppe die Liebe von Franz sichern will. Geschaffen wurde die Puppe von Puppenmacher Coppelius, der davon träumt, eine Puppe mit einer lebendigen Seele zu schaffen – was ihm allerdings nicht gelingt. Dementsprechend steht Swanildas Lebendigkeit in vollem Kontrast zu der wächsernen Beauty. Die lebendige Liebe siegt, sowohl in der Kurzgeschichte als auch in der Oper. Ein Happy-End ist vorprogrammiert. All das wird von den Tänzern des Kirov Ballet grandios umgesetzt. Sie zeigen bei dieser Aufzeichnung, die im April 1993 im Maryinsky Theater in St. Petersburg entstand, höchstes Können.
Besetzt sind die Hauptrollen mit Irina Shapchits, Mikhail Zavialov, Petr Rusanov und Elvira Tarassova. Die neue Choreografie und Bühnenbearbeitung stammt von Oleg Vinogradov. Er verwendete dabei das Libretto von Arthur Saint-Léon. Eine großartige Tanzkomödie voller Romantik und Witz. Es spielt das Maryinsky Theater-Orchester unter der Leitung von Alexandre Vihumanis.

Jochen Hähnle

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