Zur Startseite


 

 
Zur Startseite von Oper & Tanz
Aktuelles Heft
Zum News-Center
Archiv & Suche
Stellenmarkt
Oper & Tanz abonnieren
Ihr Kontakt zu Oper und Tanz
Kontakt aufnehmen
Impressum
Datenschutzerklärung

Website der VdO


 

Aktuelle Ausgabe

Editorial

Kulturpolitik
Brennpunkte
Zur Situation deutscher Theater und Orchester
Gescheiterte Markenoffensive
Bremen nach der Entzauberung Hans-Joachim Freys

Gesundheit
Keine Angst vor dem Stimmarzt
Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie in Münster
Stimmkrisen und deren Bewältigung
Formen der Rehabilitation

Portrait
Ballett kennt keine Grenzen
Stuttgart ehrt den Choreografen Kenneth MacMillan
Musikgenuss mit Regiedefiziten
Ein Rückblick auf das Händel-(Opern-)Jahr 2009

Berichte
In der Wüste der Existenz
Aribert Reimanns „Lear“ in der Komischen Oper Berlin
Bitte Abstand halten
„Dreiklang“: 50 Jahre Musiktheater im Revier


Mit Vladimir Malakhov auf eine Tasse Tee
„Als Tänzer ist man nie am Ziel“: Vladimir Malakhov im Gespräch mit Jan Stanislaw Witkiewicz
Gesang in vier Bänden
Jürgen Kesting, Die großen Sänger
Einprägsame Bilder
Pina Bausch: „Orpheus und Eurydike“

VdO-Nachrichten
Nachrichten
Kampf für GVL-Vergütungen – Mitgliederbetreuung in neuen Händen – Wir gratulieren
Alles, was Recht ist
Doppelte Entfernungspauschale bei geteiltem Dienst –
zum Zweiten...

Service
Schlagzeilen
Namen und Fakten
Stellenmarkt
Spielpläne 2009/2010
Festspielvorschau

 

Alles, was Recht ist

Doppelte Entfernungspauschale bei geteiltem Dienst –
zum Zweiten...

Im Jahr 2003 hatte das Finanzgericht Rheinland-Pfalz die Klage eines VdO-Mitgliedes auf Anerkennung einer zweimaligen steuerlichen Entfernungspauschale pro Arbeitstag bei geteiltem Dienst zurückgewiesen; die Revision wurde nicht zugelassen. Eine Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen. Begründet wurde das Urteil mit der seit 2001 im Einkommensteuergesetz festgeschriebenen Begrenzung der Geltendmachung der Pauschale auf je einmal pro Arbeitstag. Dies sei eine zulässige Typisierung, die dem Steuergesetzgeber zu Gebote stünde, um eine Vielzahl von Sachverhalten mit der notwendigen Einheitlichkeit zu regeln – und dabei Ungleichbehandlungen in einem gewissen Umfang in Kauf zu nehmen.

In seinem Urteil vom 9. Dezember 2008 zum gesetzlichen Ausschluß der Entfernungspauschale für die ersten 20 Entfernungskilometer (s. O&T 1/09) hat das Bundesverfassungsgericht u. a. präzisierende Ausführungen zum objektiven und subjektiven Netto-Prinzip als Grenze des steuerlichen Zugriffs auf Einkommen sowie zur Typisierungsbefugnis des Steuergesetzgebers im Spannungsverhältnis zu den Grundprinzipien der Steuergerechtigkeit und damit letztlich zur Reichweite des Gleichheitssatzes im Steuerrecht gemacht. Vor diesem Hintergrund hat nunmehr ein VdO-Mitglied erneut Klage vor dem zuständigen Finanzgericht auf Anerkennung der doppelten Entfernungspauschale erhoben.

Es wird daher allen betroffenen Mitgliedern der VdO geraten, bei zukünftigen Steuererklärungen die doppelte Entfernungspauschale für Arbeitstage, an denen geteilter Dienst geleistet worden ist, geltend zu machen und im Falle der Ablehnung Einspruch einzulegen. Ziel des Einspruchs sollte es sein, den Steuerbescheid in diesem Punkt bis zur rechtskräftigen Entscheidung in dem neuerlichen Verfahren (Hessisches Finanzgericht Kassel, Az. 4 K 3301/09) für vorläufig erklären zu lassen.

startseite aktuelle ausgabe archiv/suche abo-service kontakt zurück top

© by Oper & Tanz 2000 ff. webgestaltung: ConBrio Verlagsgesellschaft & Martin Hufner