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Namen & Fakten

Personalia

Heribert Germeshausen soll zur Spielzeit 2018/19 neuer Intendant der Dortmunder Oper und damit Nachfolger von Jens-Daniel Herzog werden. Germeshausen ist seit der Spielzeit 2011/2012 Operndirektor am Theater und Orchester Heidelberg. Zuvor war er Operndirektor und Leitender Musiktheaterdramaturg am Anhaltischen Theater Dessau.

Alfonso Palencia wird ab der Spielzeit 2017/2018 Ballettdirektor am Theater Hagen. Der 40-jährige Palencia ist seit 2014 als Trainingsleiter und Choreograf am Theater Hagen tätig. Er war Mitglied des Ballett-Theaters in Gelsenkirchen und ging 1997 als Solotänzer ans Gärtnerplatztheater München. Es folgten Engagements an der Komischen Oper Berlin, beim Leipzig Ballett unter Uwe Scholz, beim National Ballett-Theater Prag, beim portugiesischen Nationalballett und beim Ballett Augsburg.

Andrea Sanguineti, Generalmusikdirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau und Chefdirigent der Neuen Lausitzer Philharmonie seit 2013, wird seinen Vertrag über 2018 hinaus nicht verlängern.

Benedikt Stampa wird im Sommer 2019 neuer Intendant des Festspielhauses Baden-Baden. Derzeit ist Stampa Intendant des Konzerthauses Dortmund. Sein Vertrag dort endet Mitte September 2018.

Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, will sein Engagement auch über das derzeitige Vertragsende Mitte 2019 hinaus verlängern. Das erklärte er in einem Interview mit der „Dresdner Morgenpost“. Zuvor hatte es Berichte über stockende Vertragsverhandlungen gegeben. Im deutschsprachigen Raum sei seine Position „die tollste, die es gibt“, erklärte Thielemann.

Ulrich Khuon. Foto: Arno Declair

Ulrich Khuon. Foto: Arno Declair

Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters in Berlin, ist als Nachfolger der verstorbenen Barbara Kisseler neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins (DBV). Zusammen mit dem neuen Geschäftsführenden Direktor des Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, will er in den nächsten Jahren unter anderem den Dialog mit Politikern in Bund, Ländern und Kommunen verstärken. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Bühnenvereins soll die Verbesserung der Arbeitsbedingungen an Theatern und Orchestern sein. Auch einige interne Strukturen des Verbands wollen Grandmontagne und Khuon verändern. Neuer Vizepräsident des DBV ist Hans Heinrich Bethge, Amtsleiter der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.

Oksana Lyniv wird neue Chefdirigentin der Oper Graz. Die 39-jährige Ukrainerin war von 2008 bis 2013 stellvertretende Chefdirigentin am Odessa National Academic Opera and Ballet Theater. Sie leitete unter anderem Opernaufführungen an der Estnischen Nationaloper, der Oper Bonn und der Königlichen Oper in Stockholm. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie an der Bayerischen Staatsoper als Assistentin des Generalmusikdirektors Kirill Petrenko engagiert.

Francesco Angelico, derzeit musikalischer Leiter des Landestheaters Innsbruck in Österreich, wird in der Spielzeit 2017/2018 neuer GMD am Hessischen Staatstheater Kassel. Mit dem Gewinn des zweiten Preises beim Malko-Wettbewerb machte Angelico 2009 international auf sich aufmerksam. 2011 gewann er den Deutschen Dirigentenpreis. Er arbeitete bereits mit vielen renommierten Klangkörpern, unter anderem mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Ausgezeichnet

Pierre-Laurent Aimard wird mit dem Ernst von Siemens Musikpreis 2017 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert. Die Ernst von Siemens Musikstiftung ehre mit Aimard einen „Pianisten des Lichts und der Farben, der alles, was er spielt, klar und lebendig werden lässt. Sein ungewöhnlicher Weg von der Musik der Gegenwart zu jener der Vergangenheit, seine grenzenlose Entdeckerfreude und seine Akribie, mit der er sich Komponisten von Bach über Debussy bis hin zu George Benjamin widmet, machen ihn zu einem Ausnahmemusiker unserer Zeit“, heißt es in der Begründung. Insgesamt vergibt die Ernst von Siemens Musikstiftung 3,5 Millionen Euro an Preis- und Fördergeldern.

John Neumeier, Intendant des Hamburg Balletts und Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung TANZ, wurde im Rahmen des diesjährigen Prix de Lausanne für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Preis wurde in dieser Kategorie erstmals vergeben. Im März erhielt Neumeier außerdem den Erich-Fromm-Preis für sein gesellschaftliches und soziales Engagement.

Adam Fischer wurde zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. Der 1949 in Budapest geborene Fischer war nach Stationen als Erster Kapellmeister in Helsinki, Karlsruhe und an der Bayerischen Staatsoper Generalmusikdirektor in Freiburg, Kassel, Mannheim und Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper in Budapest. Sein erstes Engagement an der Wiener Staatsoper trat Adam Fischer bereits 1973 als Korrepetitor an, am Dirigentenpult des Hauses am Ring debütierte er 1980 und leitete hier weit über 300 Vorstellungen.

Dorothea Röschmann, Sopranistin, ist für ihre CD „Schumann & Berg“ mit einem Grammy-Award in der Kategorie bestes klassisches Solo-Album ausgezeichnet worden. Der Grammy gilt als einer der wichtigsten Musikpreise weltweit. Die 49-jährige Röschmann gastiert als Opern- wie als Liedsängerin auf den renommierten Bühnen in der ganzen Welt. Von 1994 bis 2000 war sie festes Ensemblemitglied der Berlin Staatsoper. Ihre Klavierpartnerin bei der prämierten CD ist Mitsuko Uchida.

Ludger Vollmer wird mit dem Thüringer Kompositionspreis ausgezeichnet. Der Preis wurde von der Thüringer Staatskanzlei und dem Landesmusikrat Thüringen 2016 zum fünften Mal ausgeschrieben. Vollmers Opern wurden unter anderem in Bremen, Stuttgart, Köln, Karlsruhe, Nordhausen, Regensburg, Hagen, Freiburg, Weimar und Istanbul inszeniert.

Michael Banzhaf, Solotänzer des Staatsballetts Berlin, ist anlässlich seines Abschieds von der Bühne zum Berliner Kammertänzer ernannt worden. Banzhafs Karriere begann 1998, als er in das Corps de ballet der Staatsoper Unter den Linden engagiert wurde. 2001 wurde er dort Demi-Solotänzer, 2005 Solotänzer beim neu formierten Staatsballett Berlin. Der seltene Ehrentitel „Berliner Kammertänzer“ wird für hervorragende künstlerische Leistungen und eine mindestens fünfjährige ununterbrochene Zugehörigkeit zu einem Theater verliehen.

Geburtstage

Philip Glass feierte seinen 80. Geburtstag. Der US-amerikanische Komponist studierte zunächst Philosophie und Mathematik, widmete sich aber schon früh auch der Musik. Glass gilt als wichtiger Vertreter der Minimal Music. Er sieht sich selbst vor allem als Theaterkomponisten und schrieb zahlreiche Opern. Mit seiner Oper „Einstein on the Beach“, bei der er mit Robert Wilson zusammenarbeitete, wurde er weltweit bekannt. Auch als Filmkomponist machte sich Philip Glass einen Namen. Im Jahr 2012 wurde er mit dem renommierten Praemium Imperiale des japanischen Kaiserhauses ausgezeichnet.

Verstorben

Gerd Grochowski, Bassbariton, ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Einen Tag vor seinem Tod hatte er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden noch den Wotan in der Premiere der „Walküre“ gesungen und war dafür vom Publikum gefeiert worden. Grochowski war Gast an allen großen internationalen Opernhäusern; er sang unter anderem an der Met in New York, an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper und dem Royal Opera House Covent Garden. 2016 war er erstmals bei den Bayreuther Festspielen aufgetreten.

Jean-Claude Riber ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Von 1981 bis 1992 war Riber Intendant der Oper Bonn. Mit Weltstars wie Margaret Price, Montserrat Caballé, Mara Zampieri oder Hans Sotin holte Riber die Crème de la Crème der internationalen Opernsänger auf die Bühne der Bundesstadt. Er wurde für seine Arbeit unter anderem mit der Goldmedaille der Stadt Nancy ausgezeichnet.

Nicolai Gedda ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Der schwedische Tenor russischer Abstammung zählte zu den außergewöhnlichsten Sängern des 20. Jahrhunderts. Obwohl er früh seine Liebe zum Gesang entdeckte, arbeitete Gedda zunächst als Angestellter in einer Bank, bevor er sich zu einer Gesangsausbildung entschloss. 1953 engagierte Herbert von Karajan den erst 27-Jährigen an die Mailänder Scala. Es folgte eine jahrzehntelange internationale Karriere. Seinen letzten Liederabend gab Gedda 1999 in Wien, noch 2003 und 2004 sang er kleine Partien in Gesamtaufnahmen von „Turandot“ und „Idomeneo“.

Hans Herdlein. Foto: GDBA

Hans Herdlein. Foto: GDBA

Hans Herdlein, von 1972 bis 2009 Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), ist im Alter von 88 Jahren in München verstorben. Auch nach 2009 und bis zu seinem Tode stand Herdlein dem Landesverband Bayern der GDBA vor. Noch bis 2013 hatte er auch den Gruppenrat Tanz geleitet und damit ein Berufsfeld betreut, das den ehemaligen Solotänzer seit seinem Eintritt in die GDBA im Jahre 1949 bewegt hatte. Auf nationaler wie internationaler Ebene hat er maßgeblich dazu beigetragen, die soziale Situation und finanzielle Absicherung der Bühnenkünstler zu verbessern.

Michael Hirsch, Komponist, ist im Alter von 58 Jahren überraschend gestorben. Hirsch hat mehrere Opern geschrieben, darunter „Das stille Zimmer“ (1998), „La Didone abbandonata“ (2004) und „Tragicomedia“ (2009). Noch im Januar 2017 hatte sein zweiteiliges Werk „Dido“ in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin Premiere. Hirsch war als Komponist zunächst Autodidakt, lernte dann bei Josef Anton Riedl und Dieter Schnebel. Er arbeitete eng mit Achim Freyer und dessen Ensemble zusammen und trat dort auch als Schauspieler auf.

Rosemarie Lang, Mezzosopranistin, starb im Alter von 69 Jahren. Fast zwei Jahrzehnte war sie Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Lang begann ihre Bühnenkarriere am Theater Altenburg, 1972 wechselte sie zur Oper Leipzig. 1987 kam sie nach Berlin. Sie war gefeierter Gast an vielen Opernhäusern, unter anderem dem Teatro Real in Madrid und der Wiener Staatsoper, und trat auch bei den Salzburger Festspielen auf.

Sonja Knittel, Opern- und Operettensängerin, ist tot. Die gebürtige Schweizerin debütierte am Theater Biel-Solothurn. 1949 wurde sie Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, 1951 wechselte sie als Soubrette an die Wiener Volksoper. 1954 kam sie ans Opernhaus Nürnberg und blieb dort bis zu ihrem Bühnenabschied 1985 Ensemblemitglied. 1987 wurde sie zum Ehrenmitglied des Hauses ernannt. Für den Rundfunk nahm Sonja Knittel zahlreiche Operetten auf.

Kurt Moll, Bassist, ist im März im Alter von 78 Jahren gestorben. Moll startete seine Karriere an der Kölner Oper, es folgten Engagements in Aachen, Mainz und Wuppertal. 1967 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, drei Jahre später trat er erstmals bei den Salzburger Festspielen auf. Es folgte eine internationale Karriere, die ihn unter anderem an die New Yorker Met, an die Mailänder Scala und an die Bayerische Staatsoper führte. 2006 stand Kurt Moll zum letzten Mal auf der Bühne. Der bedeutende Bassist wurde nicht nur als Opern-, sondern auch als Liedersänger bei seinen Auftritten bejubelt.

Fakten

BAYREUTH: Das Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung hat neue Dokumente für die Öffentlichkeit freigegeben. Bereits im Mai 2016 waren die Unterlagen aus dem Bestand des 2010 verstorbenen Festspielleiters Wolfgang Wagner übergeben worden. Nach Sichtung und Vorsortierung kann es nun Benutzern des Archivs zur Verfügung gestellt werden. Zu dem Material gehören Fotos, Korrespondenzen und Modelle aus 30 Jahren Festspiele.

CHEMNITZ: Per Zuschauer-Voting hatte das Publikum der Oper Chemnitz die Möglichkeit, über das Regieteam für die Oper „Don Pasquale“ zu entscheiden. Drei junge Teams präsentierten ihr Konzept in jeweils 20 Minuten den zum „Casting“ erschienenen Besuchern. Die drei Regieteams waren mittels eines von den Theatern Chemnitz veranstalteten Musiktheaterwettbewerbs für Regie- und Bühnengestaltung aus mehr als hundert Bewerbern ausgewählt worden. Jetzt votierten die Zuschauer in Chemnitz für das Team mit Nils Braun (Regie) und Oliver Burkhardt (Bühne und Kostüme).

DESSAU: Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Michael Kaufmann als Intendant des Kurt Weill Festes wird ein aus vier Personen bestehendes Leitungsteam die Intendanz übernehmen. An der Spitze steht Gerhard Kämpfe; daneben gehören Markus L. Frank, GMD, und Johannes Weigand, Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau-Roßlau, sowie der Musikhistoriker Jürgen Schebera
zum neuen Leitungsteam, das eine Interimslösung für das Jahr 2018 ist. Für 2019 soll die Stelle des Intendanten neu ausgeschrieben werden.

DRESDEN: In einer gemeinsamen Erklärung haben Dresdner Kultureinrichtungen zur Hetze gegen Oberbürgermeister Dirk Hilbert Stellung genommen. Hilbert war bei der Übergabe einer Installation des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni von rechten Demonstranten niedergeschrien worden. Auch Morddrohungen hatte es gegeben. „In den Drohungen und der Hetze gegen den OB Hilbert bricht sich eine Entwicklung Bahn, der wir entgegentreten müssen“, schreiben die Unterzeichner. „In der Geschichte unseres Landes gab es immer wieder Zeiten, in denen das Gemeinwohl durch engstirnig bornierte Hassredner und Demagogen in Gefahr geriet. Geschieht es heute, in einer funktionierenden Demokratie, muss uns klar sein, dass wir uns deutlich zu den Werten bekennen müssen, die ein gesundes Gemeinwesen am Leben erhalten: Achtung vor dem Anderen, Handeln im Geiste unserer Verfassung, Verteidigung des Guten.“ Unter den Unterzeichnern sind auch die Intendanten der Staatsoper und der Staatsoperette.

KÖLN: Die Oper Köln feierte im März 2017 ihren 60. Geburtstag. Mit einer konzertanten Aufführung der Oper „Oberon“ wurde das Jubiläum in der derzeitigen Ausweichspielstätte StaatenHaus gefeiert. Derzeit wird die Kölner Oper saniert. Das Ende der Bauarbeiten ist noch nicht abzusehen.

Frosch des Monats: „Wie werde ich reich und glücklich?“ am Nationaltheater Mannheim. Foto: Hans Jörg Michel

Frosch des Monats: „Wie werde ich reich und glücklich?“ am Nationaltheater Mannheim. Foto: Hans Jörg Michel

MÜNCHEN: Am 24. Februar wurde erstmals der von der BR-KLASSIK-Redaktion Operette neu ins Leben gerufene „Frosch des Jahres“ verliehen. Für diesen Preis wird jeden Monat eine Operettenproduktion nominiert. Am Ende des Jahres wird diejenige, die besonders zeitgemäß, mutig und gelungen ist, mit dem Preis ausgezeichnet. Den „Frosch des Jahres 2016“ erhielt die Operettenproduktion der Komischen Oper Berlin „Perlen der Cleopatra“. „Große Kostüme, große Farbenfreude auf der Bühne. Vor schwarz-weißen Wänden. Sie definieren die Spielorte, mal möbliert, mal leer. Nur die Menschen in ihren Kostümen wirken. Wunderbar! Nichts fehlt“, heißt es in der Begründung für die Wahl der Preisträger-Produktion. Im Januar 2017 wurde der erste „Frosch des Monats“ für die nächste Auswahl gekürt. Es ist die Inszenierung „Wie werde ich reich und glücklich?“ des Nationaltheaters Mannheim.

KIEL: Mit 2,5 Millionen Euro will die Regierung des Landes Schleswig-Holstein den Neubau des Landestheaters in Schleswig unterstützen. Ministerpräsident Torsten Albig unterzeichnete dazu gemeinsam mit Finanzministerin Monika Heinold und Kulturministerin Anke Spoorendonk einen „letter of intent“. Ort der neuen Theaterspielstätte soll das ehemalige Mannschaftsheim „Heimat“ Auf der Freiheit in Schleswig sein.

STUTTGART: Die Oper Stuttgart wurde als „bestes Opernhaus“ für die International Opera Awards 2017 nominiert. Weitere Kandidaten sind die Houston Grand Opera, die Opéra de Lyon, die Opera Vlaanderen, das Royal Opera House und das Teatro alla Scala. Auch der Staatsopernchor Stuttgart ist Finalist in der Kategorie Chor. Die International Opera Awards werden in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Ziel der Preise ist es, hervorragende Leistungen im Bereich der Oper zu fördern.

TRIER: Mitte November hat die Stadt Trier wegen der Weitergabe eines vertraulichen Berichts Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Der Bericht des städtischen Prüfungsamtes über das Trierer Theater war in Teilen in verschiedenen Medien nachzulesen gewesen. Jetzt wurden die Ermittlungen eingestellt, weil kein Täter festzustellen war. Sowohl in der Stadverwaltung als auch bei den Fraktionen des Stadtrates war der Bericht zugänglich gewesen. Im Bericht hatte es Kritik am damaligen Intendanten Karl M. Sibelius sowie am Kulturdezernenten Thomas Eggert gegeben. Beide sind inzwischen nicht mehr im Amt.

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