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VdO-Nachrichten

Tarifabschluss in erster Runde

Schon in der ersten Runde konnte am 2. März in Köln zwischen den Gewerkschaften VdO, GDBA und DOV einerseits sowie dem Deutschen Bühnenverein andererseits eine Einigung über die diesjährigen Vergütungsanpassungen für die künstlerisch Beschäftigten bei Bühnen und Orchestern (Tarifbereiche NV Bühne und TVK) erzielt werden. Grundlagen hierfür waren der zweite Schritt der Tarifvereinbarungen aus dem Jahr 2016 im TVöD sowie der erste Schritt der Vereinbarung 2017/18 für den TV-L.

Schwierigkeiten ergaben sich bei der Umsetzung des TV-L-Abschlusses, der für bestimmte Vergütungsgruppen und -stufen eine fixe Steigerung um 75€, für andere eine lineare Steigerung um 2% vorsieht. Dies war auf NV Bühne und TVK nicht 1:1 übertragbar. Letztlich wurde aber eine Lösung gefunden, durch die die künstlerisch Beschäftigten denen des öffentlichen Dienstes mindestens gleichgestellt werden. Offen ist noch, ob der Abschluss auch auf die hessischen Staatstheater übertragen werden kann. Das Land Hessen ist nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder, sondern hat für den öffentlichen Dienst einen eigenen Tarifvertrag. Der diesjährige Abschluss dort unterscheidet sich geringfügig von dem des TV-L.

Einzelheiten zu den vereinbarten Regelungen finden sich in www.vdoper.de. Der Abschluss bedarf noch der abschließenden Zustimmung der Entscheidungsgremien beider Seiten.

Tagung des mittleren Tarifausschusses

Der mittlere Tarifausschuss der VdO, gegründet auf der letztjährigen Bundesdelegiertenversammlung als Arbeits- und Vorentscheidungsgremium zwischen der kleinen Verhandlungskommission und dem Bundestarifausschuss, hat am 26./27. Februar in Berlin erstmals getagt. Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf der künftigen Entwicklung der Mantelregelungen des NV Bühne. Hier wurde als eindeutiger Schwerpunkt der mittelfristigen Tarifarbeit eine spürbare Verbesserung der Arbeitszeit-Autonomie und eine bessere Planbarkeit und Disposition der freien Tage identifiziert. Beides ist nach fester Überzeugung des Ausschusses möglich, ohne die künstlerische Freiheit und den Vorstellungsbetrieb der Theater zu beeinträchtigen.

Die Ergebnisse werden im April dem Bundestarifausschuss zur weiteren Beratung und ggf. Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Verbände der VdO sind weiterhin aufgerufen, den Tarifausschüssen ihrerseits Verbesserungsvorschläge für den NV Bühne über die Geschäftsführung zukommen zu lassen. Zugleich ist aber darauf hinzuweisen, dass nicht alle Vorschläge Eingang in die Tarifverhandlungen werden finden können.

Theo Geißler 70

Theo Geißler, Verleger und Journalist, feierte seinen 70. Geburtstag. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Regensburg absolvierte Geißler die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film und war danach als Autor und Regisseur für Kinderprogramme des Bayerischen Fernsehens tätig. Als Pressesprecher bei der Jeunesses Musicales, bei „Jugend musiziert“ sowie beim Verband deutscher Musikschulen knüpfte Geißler nebenher seine ersten kulturpolitischen Netze. 1986 wurde Geißler Chefredakteur der neuen musikzeitung (nmz), die damals im Bosse-Verlag erschien. 1987 wurde er Verlagsleiter des Bosse-Verlags und gründete 1993 den ConBrio Verlag, in dem seither die nmz und – seit 1999 – auch „Oper & Tanz“ erscheint.

Foto: Martin Hufner

Foto: Martin Hufner

Theo Geißler hat sich schon früh – und bis heute – kulturpolitisch engagiert und dafür weitere Zeitschriften sowie zahlreiche Fachbücher in sein Verlagsprogramm aufgenommen. Viele Jahre lang moderierte er Live-Sendungen im Bayerischen Rundfunk. Seit 2002 ist er zusammen mit Olaf Zimmermann Herausgeber von „Politik & Kultur“, der Zeitung des Deutschen Kulturrates. Die Redaktion von „Oper & Tanz“ gratuliert ihrem Mit-Herausgeber herzlich zum runden Geburtstag und wünscht ihm und sich, dass er nocht viele Jahre seinen ebenso subtilen wie treffgenauen Humor in den Dienst der Kultur in unserem Lande stellen kann.

Wir gratulieren

zum 25-jährigen VdO-Jubiläum

Christa Bode Theater und Philharmonie Essen
Andreas Kuppertz Hamburgische Staatsoper
Aleksandra Söchtig Theater für Niedersachsen Hildesheim
Naomi Weddle Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach
Ulrike Baumbach Theater Magdeburg
Timothy Hamel Staatstheater Nürnberg
Rolf Ellersiek Theater Ulm

zum 25-jährigen Bühnen-Jubiläum

Mike Fischer Deutsche Oper Berlin
Jan Müller Deutsche Oper Berlin
Antje-Sabina Bahr Staatsoper Unter den Linden
Irenäus Suchowski Hamburgische Staatsoper

zum 30-jährigen Bühnen-Jubiläum

Christine Richter Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg
Gu-Yon Kang Bühnen der Stadt Köln

zum 35-jährigen Bühnen-Jubiläum

Bozena Czuchraj-Markisz Hessisches Staatstheater Wiesbaden

zum 40-jährigen Bühnen-Jubiläum

Georgi Karadjov Landestheater Detmold

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