Zur Startseite


 

 
Zur Startseite von Oper & Tanz
Aktuelles Heft
Zum News-Center
Archiv & Suche
Stellenmarkt
Oper & Tanz abonnieren
Ihr Kontakt zu Oper und Tanz
Kontakt aufnehmen
Impressum
Datenschutzerklärung

Website der VdO


 

Aktuelle Ausgabe

Editorial

Kulturpolitik
Who loves Nessie
oder „Das Wunder von Weimar“
Gesangsstudium – und was dann?
Eine Langzeitstudie über Hochschulabsolventen
Neue Opern und ihr Publikum
Ein Symposium zum zeitgenössischen Musiktheater

Portrait
Ein wildes Flüstern in der Luft
Porträt des faszinierenden Tänzers Lloyd Riggins
Das Rückgrat des Grünen Hügels
Bayreuths Festspiel-Chor liefert alljährlich Spitzenleistung

Berichte
Magischer Realismus in der Oper
Battistellis „Der Herbst des Patriarchen“
Ratlos zwischen den Fronten
Friedrich Schenker komponiert Hanns Eislers Faust-Libretto
Massenhypnose im Kammerformat
„Mario und der Zauberer“ in der Jungen Oper Stuttgart
Franz Woyzeck kann nicht sterben
„Wozzeck kehrt zurück“ von Helmut Oehring in Aachen

VdO-Nachrichten
Nachrichten
Aktuelle Hinweise zum NV Bühne // Ballungsraumzulage München // Wir gratulieren // vdo-Fundgrube //
Alles, was Recht ist
Erstmals Anspruch auf Teilzeitarbeit // Ortszuschlag bei Lebenspartnerschaft // Keine Verkürzung der Elternzeit // Doppelte Haushaltsführung geltend machen // Unwirksame betriebsbedingte Kündigung

Service
Schlagzeilen
Namen und Fakten
Oper und Tanz im TV
Stellenmarkt
Wettbewerbe 2004
Spielpläne 2004/2005
Festspiel-Vorschau 2004

 

Schlagzeilen

 

Flierls Konzept für Berlin
Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Lage der Bundeshauptstadt fordert Berlins Kultursenator Thomas Flierl (PDS) weitere Reformen im gesamten Kulturbereich. Ziel müssten mehr Planungssicherheit und Staatsferne sein, sagte der Politiker bei der Vorstellung eines kulturpolitischen Konzepts. Für Flierl bildet die Kultur neben der Wissenschaft das „tatsächliche“ Zukunftspotenzial der Stadt.
Die Vorbereitungen für den vom Abgeordnetenhaus angeforderten Bericht hatten zwei Jahre gedauert. Der Senator rechnet damit, dass nach einer öffentlichen Debatte seine Leitlinien „nicht 1:1“ umgesetzt würden. Flierl geht unter anderem von einer Reduzierung der Zahl der Konzertorchester in Berlin aus. Die Analyse der Publikumszahlen lasse vermuten, dass „langfristig nicht mit einer angemessenen Nachfrage“ gerechnet werden könne. Neben den Philharmonikern sollten daher dauerhaft nicht mehr als zwei hochkarätige, international konkurrenzfähige Konzertorchester in Berlin arbeiten.
Weiterhin sieht der Senator gegenwärtig keine Möglichkeit, der Ballett-Compagnie ein eigenes Domizil für den zeitgenössischen Tanz zu schaffen. Bei den Theatern fordert der Senator, bei der nächsten Evaluierung der konzeptgeförderten Häuser neben der künstlerischen Qualität verstärkt auf Wirtschaftlichkeit und öffentliche Resonanz zu achten. Bei der bereits zu Jahresbeginn eingerichteten Opernstiftung sieht sich Flierl auf einem guten Weg. Die Erarbeitung der Satzung durch den Vorstand und die komplette Besetzung des Stiftungsrates stünden kurz bevor. Auch der fünfjährige Zuwendungsvertrag sei erarbeitet.
Flierls Konzept ist bei der Opposition teilweise auf Kritik gestoßen. Flierl bleibe über weite Strecken theoretisch und mache keine Finanzierungsvorschläge, sagte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Monika Grütters.

Nix geht nicht nach Köln
Christoph Nix, scheidender Intendant des Kasseler Staatstheaters, hat seine bereits sichere Anstellung als Rektor der Fachhochschule Neubrandenburg wieder abgesagt und sich um die Stelle des Kulturdezernenten der Stadt Köln beworben. Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hatte mit einem Gremium der schwarz-grünen Stadtregierungskoalition den 49-Jährigen aus mehr als 100 Bewerbern nominiert und zur Wahl durch das Stadtparlament am 20. Juli vorgeschlagen. Allerdings regte sich in der CDU-Fraktion Unmut gegen Nix. Er sei, so heißt es, wegen seiner „mitunter provozierenden“ Theaterarbeiten für das bürgerliche Lager nicht tragbar, auch habe man sich angeblich erst nach der Nominierung von Nix über dessen umstrittenen Arbeitsstil informieren können. Als feststand, dass es im Stadtrat keine Mehrheit für Nix geben werde, zog Schramma „mit großem Bedauern“ die Vorlage zurück. Christoph Nix bedauerte die Absage. Er werde jetzt seine juristische Lehrtätigkeit an der Evangelischen Fachhochschule in Hannover wieder aufnehmen.

Verlängerung in Potsdam
Drei Jahre nach dem Start ist der brandenburgische Theater- und Konzertverbund mit mehreren Neuerungen bis 2006 verlängert worden. Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) und die Oberbürgermeister von Potsdam, Brandenburg/Havel und Frankfurt unterzeichneten die neuen Verträge. Das Land wird jährlich 12,8 Millionen Euro für die drei Städte bereitstellen. Für den Ankauf von Produktionen freier Theater gebe es zusätzliche Mittel.
Die drei Städte bringen jährlich weitere 12 Millionen Euro auf.
Die beteiligten Institutionen bleiben auch weiterhin selbstständig. Es bestehe aber eine gegenseitige Mitsprache bei der Programmgestaltung.

Dirigent Carlos Kleiber gestorben
Carlos Kleiber, der Österreichische Dirigent, ist nach langer Krankheit in Konjsica, Slowenien, verstorben. Er wurde als Sohn des Berliner Dirigenten Erich Kleiber in Berlin geboren. Mit seinem Vater kam er aus dem argentinischen Exil und begann seine Karriere 1952 mit kürzeren Engagements am Gärtnerplatztheater in München und an den Opernhäusern der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg sowie Zürich und Stuttgart. Von 1968 bis 1988 war er ständiger Gastdirigent der Bayerischen Staatsoper München, daneben hatte er Gastauftritte bei den Bayreuther Festspielen, an der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala und anderen Häusern.
Carlos Kleiber trat extrem selten auf, in den vielen Jahren als Dirigent akzeptierte er kein Gastspiel auf Dauer, obwohl er einer der gefragtesten Dirigenten war. Auch die Zahl seiner Schallplattenaufnahmen ist gering. Es sind im wesentlichen Webers „Freischütz“, Richard Wagners „Tristan und Isolde“, ein Live-Mitschnitt von Richard Strauss´ „Rosenkavalier“, Giuseppe Verdis „La Traviata“, Johann Strauß´ „Fledermaus“, die Beethoven Sinfonien Nr. 4, 5, 6 und 7, Johannes Brahms 4. Sinfonie, Schuberts 3. und 8. Sinfonie und Dvoráks Klavierkonzert . Alle diese Aufnahmen sind bis ins kleinste Detail ausgefeilt, von großer Intensität und von der Kritik hochgelobt.

Positive Entscheidung in Flensburg
Ende April hat die Stadt Flensburg, eine der Gesellschafterinnnen der Landestheater-GmbH, gedroht, den Gesellschaftervertrag aufzukündigen und ihren Zuschuss ab August 2006 um 742.000 Euro zu kürzen. Nunmehr haben sich die Gesellschafter darauf verständigt, die Verträge nicht zu kündigen und die Beitragskürzungen Flensburgs gesellschaftsverträglich zu gestalten. Generalintendant Michael Grosse lobte in den Kieler Nachrichten die „sehr überdachte Reaktion“ der Beschäftigten, die zum Erhalt des Verbundtheaters Bereitschaft für Haustarifverträge und Lohneinbußen gezeigt hätten.

 

startseite aktuelle ausgabe archiv/suche abo-service kontakt zurück top

© by Oper & Tanz 2000 ff. webgestaltung: ConBrio Verlagsgesellschaft & Martin Hufner