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Namen & Fakten

Personalia

Adolphe Binder, seit 2017 Intendantin des Tanztheaters Pina Bausch in Wuppertal, hat vor dem Arbeitsgericht gegen ihre fristlose Kündigung geklagt. Man hatte ihr unter anderem vorgeworfen, für die anstehende Saison keinen Spielplan vorgelegt zu haben. Diese Vorwürfe erklärte Binder im WDR-Interview für „absurd“. Eine vom Gericht vorgeschlagene Mediation lehnte sie ab.

Leo Siberski, seit der Spielzeit 2017/2018 GMD am Theater Plauen-Zwickau, hat seinen Vertrag zum Saisonbeginn 2018/2019 für insgesamt fünf Spielzeiten bis zum Sommer 2022 verlängert. Zuvor war Siberski Stellvertretender GMD und Erster Kapellmeister am Theater Bielefeld und anschließend in gleicher Position am Theater Kiel.

Ariane Matiakh, französische Dirigentin, wird ab der Spielzeit 2019/2020 neue Generalmusikdirektorin der Staatskapelle und der Oper Halle. Von 2005 bis 2009 war Matiakh erste Assistentin an der Opéra und dem Orchestre National de Montpellier. Bislang ist die heute 38-Jährige an zahlreichen Opernhäusern im In- und Ausland und bei vielen renommierten Orchestern zu Gast.

Oliver Graf wird neuer Intendant und Geschäftsführer des Theaters für Niedersachsen (TfN) Hildesheim. Graf ist derzeit Künstlerischer Betriebsdirektor und Stellvertreter der Intendantin im künstlerischen Bereich am Stadttheater Gießen. Zuvor war er Mitglied der Operndirektion und künstlerischer Produktionsleiter am Staatstheater Darmstadt. Graf arbeitete auch als Schauspieler und Regisseur.

Yuki Mori. Foto: Jochen Quast

Yuki Mori. Foto: Jochen Quast

Yuki Mori, seit sieben Jahren Chefchoreograf und künstlerischer Leiter der Sparte Tanz am Theater Regensburg, verlässt das Haus auf eigenen Wunsch und „aus privaten Gründen“, wie das Theater in einer Pressemeldung schreibt. Seit der Spielzeit 2012/2013 entstanden unter Yuki Mori zahlreiche Arbeiten, die weit über Regensburgs Grenzen hinaus Beachtung und Anerkennung fanden.

Daniel Cohen ist seit Oktober 2018 neuer Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt. Der 34-jährige israelische Dirigent erhielt einen Vertrag über fünf Spielzeiten. Nach seinem Studium war Cohen zehn Jahre lang musikalischer Leiter des Jersey Chamber Orchestra. Von 2014 bis 2016 war er Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin. An der Staatsoper Berlin war er mehrfach zu Gast.

Per Boye Hansen wird Operndirektor am Nationaltheater Prag. Der heute 51-jährige Norweger wurde 1988 Regieassistent an der Kölner Oper. Von 2003 bis 2005 war er Betriebs- und Operndirektor der Komischen Oper Berlin. 2012 wurde er Opernchef in Oslo und blieb dort bis 2017.

Anna Skryleva wird Generalmusikdirektorin am Theater Magdeburg. 1999 kam die gebürtige Russin nach Deutschland. Von 2004 bis 2007 war sie an der Oper Köln als musikalische Assistentin tätig, von 2007 bis 2012 als Musikalische Assistentin und Solorepetitorin an der Staatsoper Hamburg. Anschließend war sie Erste Kapellmeisterin und stellvertretende GMD, zuerst am Schleswig Holsteinischen Landestheater und anschließend am Staatstheater Darmstadt.

Janina Paul, seit 2014 Geschäftsführerin des Berliner Radialsystems, wird ab Dezember 2018 Geschäftsführende Direktorin am Konzerthaus Berlin. Sie folgt auf Raphael von Hoensbroech, der seit dieser Spielzeit Intendant am Konzerthaus Dortmund ist. Janina Paul gehört zum Gründungsteam des Radialsystem V und gestaltete den Aufbau des Kultur- und Veranstaltungsorts maßgeblich mit.

François-Xavier Roth verlängert seinen Vertrag als Gürzenich-Kapellmeister und Generalmusikdirektor der Oper Köln bis zur Spielzeit 2021/2022. Roth hatte sein Amt 2015 angetreten. Zuvor war er Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Seit Beginn dieser Spielzeit ist er außerdem Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra.

György Kurtag, international renommierter ungarischer Komponist, hat im Alter von 92 Jahren seine erste Oper beendet, an der er mehrere Jahre gearbeitet hatte. Der Titel: „Fin de Partie“. Kurtag vertont damit Samuel Becketts Drama „Endspiel“. Die Uraufführung soll in der Mailänder Scala stattfinden.

Rustam Samedov wird neuer Chordirektor an der Oper Köln. Zuletzt war er in gleicher Position an der Oper Halle engagiert. Nach seinem Studium und zahlreichen Engagements als Dirigent und Chorleiter wurde er 2009 Erster Gastdirigent bei der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, 2014 Chordirektor am Theater Vorpommern. 2015 übernahm er mehrere Einstudierungen für den Rundfunkchor Berlin und mit der Spielzeit 2016/2017 kam er nach Halle.

Ausgezeichnet

Ivan Alboresi, Ballettdirektor der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, ist mit dem Nordhäuser Theaterpreis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert. Der im italienischen Salerno geborene Alboresi ist seit der Spielzeit 2016/2017 in Nordhausen und feiert mit dem Ballett TN LOS! große Erfolge.

Goyo Montero, Ballettdirektor und Chefchoreograf, und das Staatstheater Nürnberg Ballett wurden mit dem „Tanzpreis Aktuell für eine herausragende Entwicklung im Tanz“ ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird im Zusammenhang mit dem Deutschen Tanzpreis durch den Dachverband Tanz Deutschland verliehen. In der Begründung der Jury heißt es, Goyo Montero habe das Ballett des Staatstheaters Nürnberg zu einem Ensemble herausragender Persönlichkeiten entwickelt. Mit seinen so prägnanten wie einprägsamen, für Publikum und Tänzer/-innen gleichermaßen anspruchsvollen Choreografien präge der Ballettdirektor entscheidend das Profil des Ensembles.

Natalya Boeva, 29-jährige Mezzosopranistin aus Russ-land, gewann beim ARD-Musikwettbewerb den ersten Preis im Fach Gesang. Sie durfte sich auch über den Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Stefano Gervasoni freuen. Der zweite Preis ging an den Schweizer Bassbariton Milan Siljanov (31), der auch den Publikumspreis erhielt. Jeweils einen dritten Preis gewannen der Tenor Mingjie Lei (30) aus China sowie die schwedische Sopranistin Ylva Sofia Stenberg (28).

Hans-Christoph Rademann, Dirigent, wurde mit dem erstmalig verliehenen Internationalen Heinrich-Schütz-Preis geehrt. Gewürdigt werde damit „Rademanns überragendes Engagement für das Werk von Heinrich Schütz, dessen klingende Bewahrung, überzeugende Interpretation und lebendige Vermittlung“, so die Begründung. Rademann zählt zu den renommiertesten Chordirigenten der Gegenwart. Unter anderem ist er Gründer und Leiter des Dresdner Kammerchors.

Georg Zeppenfeld, Kammersänger an der Semperoper Dresden, ist mit dem Preis der Stiftung zur Förderung der Dresdner Semperoper ausgezeichnet worden. Die Stiftung würdigt seit 1993 besondere, für den Ruf und die Reputation des Hauses maßgebliche Leistungen und zeichnet dazu herausragende Künstlerpersönlichkeiten und Ensembles mit eigenen Preisen aus. Zeppenfeld sei „Künstler, für den Ernsthaftigkeit und Gewissenhaftigkeit eine hohe Bedeutung haben – in seiner Kunst, in seinem Umgang mit Kollegen, in seiner Arbeit“, erklärte Sopranistin Camilla Nylund in ihrer Laudatio.

Thorsten Coers. Foto: Marlies Kross

Thorsten Coers. Foto: Marlies Kross

Thorsten Coers, Opernchorsänger am Staatstheater Cottbus, wurde mit dem Karl-Newman-Förderpreis der Max-Grünebaum-Stiftung geehrt. Der 1971 geborene Coers wirkte nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik und einem Gesangsstudium in verschiedenen Chören. Seit 2002 gehört er als zweiter Tenor zum Opernchor in Cottbus. In der Begründung der Stiftung werden seine wache Auffassungsgabe und sein Engagement bei der Bewältigung szenischer Aufgaben hervorgehoben. Neben seiner Arbeit als Chorsänger werde er immer wieder mit solistischen Aufgaben betraut. Die Stiftung verleiht jährlich ihre Max-Grünebaum-Preise an künstlerische und wissenschaftliche Nachwuchskräfte.

Geburtstage

Ulrich Roehm, Tänzer und Tanzpädagoge, feierte seinen 85. Geburtstag. Roehm studierte an der Folkwangschule in Essen. Sein erstes Engagement erhielt er beim Ballet de Wallonie. Als Solist des Folkwang-Balletts trat er zwischen 1961 und 1969 unter anderem bei Gastspielen in Berlin (West und Ost), Dresden, Paris, Brüssel, London, Rom und Salzburg auf. Zeitgleich war er von 1963 bis 1969 als Erster Solotänzer beim Ballett der Städtischen Bühnen in Essen engagiert. 1969 ging er zum National Ballet of Canada nach Toronto. Dort begann seine pädagogische Tätigkeit. Nach seiner Rückkehr eröffnete Roehm 1973 in Essen sein eigenes Ballettstudio, das er über dreißig Jahre leitete. Roehm hat 2004 den Dachverband Tanz mitgegründet und initiierte außerdem den Deutschen Tanzpreis.

Udo Zimmermann, Komponist, Dirigent und Intendant, wurde 75 Jahre alt. Nach einer Assistenz bei Walter Felsenstein und einer Stelle als Dramaturg an der Staatsoper Dresden gründete er 1974 das „Studio Neue Musik“ in Dresden, das zum Dresdner Zentrum für Zeitgeössische Musik und schließlich 2004 zum Europäischen Zentrum der Künste Hellerau wurde. Bis 2008 war er dort Intendant. Weitere Stationen waren die Werkstatt für zeitgenössisches Musiktheater Bonn und die Oper Leipzig, wo er 1990 Intendant wurde. Leitungspositionen besetzte er auch beim Münchner Festival „musica viva“ und an der Deutschen Oper Berlin. Zimmermann gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Er schrieb mehrere Opern, darunter „Weiße Rose“, „Die zweite Entscheidung“ und „Levins Mühle“.

Henning Scherf konnte seinen 80. Geburtstag feiern. Scherf war zunächst als Rechtsanwalt tätig, bevor er sich in der Kommunal- und Landespolitik seiner Heimatstadt Bremen engagierte. Er hatte verschiedene Senatorenämter inne und wurde schließlich zum Bürgermeister gewählt. Er engagierte sich auch vielfach ehrenamtlich. 2005 wurde er Präsident des Deutschen Choverbandes und setzte sich in den 13 Jahren seiner Amtszeit intensiv für die Entwicklung des Laienchorwesens in Deutschland ein.

Edda Moser wurde im Oktober 80 Jahre alt. Ihre ersten Engagements erhielt die Opernsängerin in Würzburg, Hagen und Bielefeld. Von 1968 bis 1971 war sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und ging anschließend an die Wiener Staatsoper. Moser feierte zahllose internationale Erfolge. 1994 beendete sie ihre Bühnenkarriere.

Gestorben

Luisa Mandelli, italienische Sopranistin, starb nach kurzer Krankheit im Alter von 95 Jahren. 1953 gab die junge Sängerin ihr Debut an der Mailänder Scala. 1955/1956 spielte sie an der Seite von Maria Callas die Annina in „La Traviata“. 1964 verließ sie die Bühne und wurde Beraterin beim Ricordi Verlag. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in der Casa Verdi, dem von Verdi gegründeten Altersruhesitz für Künstlerinnen und Künstler.

Arthur Mitchell, US-amerikanischer Tänzer, starb 84-jährig in New York – als erster afro-amerikanischer Tänzer, der international Anerkennung fand. Mitchell debütierte 1952 am Broadway und tanzte in verschiedenen Musicals. 1955 wurde er Mitglied des New York City Ballet. 1969 gründete er das „Dance Theatre of Harlem“, das vor allem aus schwarzen Tänzern bestand, und wurde dessen Direktor. Er galt als Wegbereiter für dunkelhäutige Tänzerinnen und Tänzer.

Fakten

BONN: Die denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle ist ins Stocken geraten. Das meldete die Stadt Bonn im September. Der bisherige Zeitplan werde nicht zu halten sein. Eine Nutzbarkeit werde voraussichtlich erst im Jahr 2020 gegeben sein. Gründe seien vor allem Probleme mit der Statik des Gebäudekomplexes und gravierende Schwierigkeiten mit dem Baugrund. Auch Veranstaltungen im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 sind von der Verzögerung betroffen. Außerdem wurde bekannt, dass sich die Kosten für die Sanierung erneut erhöhen. Derzeit liegen die Schätzungen bei 94 Millionen Euro. Ursprünglich war man von Kosten in Höhe von ca. 62 Millionen Euro ausgegangen.

COTTBUS: Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und der bisherige GMD des Staatstheaters Cottbus, Evan Alexis Christ, haben sich in einem Vergleich auf die Beendigung ihres Vertragsverhältnisses zum 31. Juli 2018 geeinigt. Über den Inhalt des getroffenen Vergleichs sei zwischen der Stiftung und Herrn Christ Stillschweigen vereinbart worden, heißt es in einer Meldung der Stiftung. Vorausgegangen waren Streitigkeiten zwischen den Beschäftigten des Theaters und ihrem GMD.

DORTMUND: Unter dem Titel „We do opera!“ startet der neue Intendant der Dortmunder Oper, Heribert Germeshausen, eine Bürgeroper. Das Partizipationsprojekt im Bereich des Musiktheaters soll auf Dauer in die Strukturen und in den Spielplan der Oper aufgenommen werden. Teilnehmen können alle musikbegeisterten Menschen ab 14 Jahren. Unter der künstlerischen Leitung von Günfer Çölgeçen und dem Komponisten Enver Yalçin Özdiker werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein eigenes Musiktheaterprojekt entwickeln, das 2019 in der Jungen Oper Dortmund aufgeführt wird.

GERA/ALTENBURG: Der Preis der Deutschen Theaterverlage, den die Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage jährlich verleiht, geht 2018 an Theater&Philharmonie Thüringen. Eine über Jahre hinweg konsequent umgesetzte Spielplanpolitik, die der zunehmenden Verengung des Repertoires auf vermeintlich publikumswirksame Titel systematisch entgegenarbeite, habe dem Theater große Anerkennung gebracht. „Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Beschäftigung mit Komponisten des 20. Jahrhunderts, denen die Wirkung aufgrund politischer und ästhetisch-ideologischer Gründe versagt blieb.“ Die Preisverleihung wird am 10. Februar 2019 in Gera stattfinden.

Staatstheater Mainz. Foto: Andreas J. Etter

Staatstheater Mainz. Foto: Andreas J. Etter

MAINZ: Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Mainz haben die Finanzierung des Staatstheaters neu vereinbart. Land und Stadt werden den Aufwuchs für die Spielzeit 2018/2019 in Höhe von insgesamt 1,6 Millionen Euro gemeinsam tragen. Die anfallenden Mehrkosten basieren auf den jährlichen Tarifsteigerungen und der künstlerischen Entwicklung. Die Stadt hat zugesagt, ab der Spielzeit 2019/2020 ihre Zuwendungen ans Theater um jeweils bis zu 2,3 Prozent pro Spielzeit zu erhöhen. Den darüber hinausgehenden Bedarf trägt das Land.

PLAUEN/ZWICKAU: Die Sanierung des Gewandhauses in Zwickau verzögert sich voraussichtlich um ein Jahr und soll nun erst im Sommer 2020 beendet werden. 2017 war der beauftragte Architekt überraschend fristlos gekündigt worden. Dies könnte der Grund für die Terminverschiebung sein. Im Frühjahr 2016 hatte der Stadtrat Umbau und Sanierung des Gebäudes beschlossen. Unter anderem sollen der Brandschutz und die Steuerung der Bühnenmaschinerie erneuert sowie der Foyerbereich neu gestaltet werden.

STUTTGART: Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Arbeit der Task Force Oper und die erarbeiteten Vorschläge für eine Oper-Interimsspielstätte in der Landeshauptstadt vorgestellt. Nach intensiver Prüfung der Task Force seien zwei Standorte als sehr geeignet bewertet worden: ein Interimsbau auf dem Areal der Landesmesse und einer an den Wagenhallen. Als Gesamtstandort, der deutlich nachhaltiger sei, komme nach intensiver Prüfung nur das Baufeld an den Wagenhallen infrage. Die Task Force schlägt vor, die neue Interimsspielstätte in modularer Bauweise zu errichten. Dies bedeutet, dass die unterschiedlichen Funktionseinheiten von Oper und Ballett (Bühne, Saal, Stallgasse, etc.) nicht in einem Gebäude, sondern in einzelnen Modulen untergebracht werden. Das habe den Vorteil, dass diese nach Ende der Sanierung des Littmann-Baus weiterverkauft werden könnten. Die nächste Sitzung des Verwaltungsrates der Württembergischen Staatstheater findet am 5. November statt.

WEIMAR/ERFURT: Zum Andenken an den 100. Jahrestag der Gründung der Weimarer Republik planen das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Theater Erfurt eine Gemeinschaftsproduktion: In der Spielzeit 2019/2020 wird Paul Dessaus und Heiner Müllers Oper „Lanzelot“ auf den Bühnen beider Häuser gespielt werden. Das Werk könne als eines der aufregendsten Wiederentdeckungen für das Musiktheater der Gegenwart angesehen werden, schreibt das Theater Erfurt. Mit 34 Solo- und umfangreichen Chorpartien sowie einer komplexen Instrumentierung führe diese Oper auch die Opernchöre beider Häuser und die Kinderchöre der schola cantorum weimar und der Chorakademie Erfurt zusammen. Die Premiere in Weimar ist für den 23. November 2019 geplant. Die Erfurter Premiere wird am 16. Mai 2020 folgen. Regie führt Peter Konwitschny.

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