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Aktuelle Ausgabe

Editorial

Wilhelm Pitz-Preis

Komponist, Dirigent, Interpret
Pierre Boulez erhielt in Bayreuth den Wilhelm Pitz-Preis der VDO
Zeitgenosse Boulez
Stefan Meuschels Begrüßungsansprache
Boulez, der Freund
Ein Rückblick von Manfred Jung
Bayreuth wird nicht gesprengt
Pierre Boulez über seine Arbeit, den Preis und die Musikkultur

Kulturpolitik
Das Ende einer Ära
Rückblick und Ausblick am Staatstheater Hannover

Portrait
Eine Frau auf dem Chefsessel
Die Nürnberger Ballettdirektorin Daniela Kurz
Phönix aus der Asche
Das Badische Staatstheater Karlsruhe

Berichte
Weikersheim: Puccini im Container
Bregenz: Monumentale „Bohème“-Inszenierung
Salzburg: Die Ära Mortier in Salzburg endete turbulent
Bayreuth: Der Bayreuther Ring


Rauschende Rasanz
Ein „Who’s who“ der Verdi-Diskografie (Teil 2)

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Schlagzeilen

Finanznöte in Bayreuth

Die finanziellen Sorgen der Festspielleitung in Bayreuth nehmen zu. Der amerikanische Kunstmäzen Alberto Vilar will zwar die Kosten für die Ausstattung der „Tannhäuser“-Neuinszenierung übernehmen. Da der Bund seinen Zuschuss seit 1999 eingefroren hat, der Freistaat Bayern sowie der Bezirk Oberfranken und die Stadt Bayreuth zu ausgleichenden Anhebungen ihrer Zuschüsse aber nicht bereit sind, wird der Fehlbetrag für 2002 dennoch auf 227.000 Mark ansteigen. Die „Freunde Bayreuths“ können ihn nur decken, wenn vorgesehene Baumaßnahmen zurückgestellt werden.

Theater-Privatisierung

Das „Theater des Westens“ solle umgehend privatisiert werden, verlautete aus dem Berliner Senat. Eine entsprechende Ausschreibung sei in Vorbereitung, zu deren Bedingungen gehöre, dass der künftige Betreiber auf alle öffentlichen Zuwendungen verzichte und die derzeit Beschäftigten übernehme.
Das Haus solle zukünftig als Musical-Theater weitergeführt werden. Die seit der Schließung des Metropol-Theaters heimatlos gewordene Operette könne schrittweise in der Komischen Oper angesiedelt werden, meinte die neue Berliner Kultursenatorin Adrienne Göhler.
Um die drohende Insolvenz abzuwenden, werde der Senat dem „Theater des Westens“ letztmalig 4,5 Millionen Mark – auch für die Abfindungen der gekündigten Orchestermusiker – an zusätzlichen Betriebsmitteln zur Verfügung stellen. Von dem – zuvor schon in Aachen – glücklos agierenden Intendanten Elmar Ottenthal, der mit den misslungenen Musical-Produktionen „Rent“ und „Schwejk it easy“ das Desaster zu verantworten hat, wolle man sich schnellstmöglich trennen.

Generalversammlung der GEMA in München

Erneute Steigerungen der Umsatz- und Ausschüttungssummen konnte GEMA-Vorstand Reinhold Kreile in seinem Geschäftsbericht zur diesjährigen Generalversammlung vermelden. Um 49,3 Millionen Mark wurde die Verteilungssumme im Jahr 2000 erhöht. Allerdings geht der Einbruch am CD-Markt auch an der GEMA nicht spurlos vorüber: Im Gegensatz zu den anderen Sparten verzeichnete die Tonträger-Lizenzierung einen leichten Rückgang.
Erfolgreich war die GEMA auch in ihrem juristischen Kampf gegen die Firma Hewlett-Packard. Das Landgericht Stuttgart beschied, dass auf digitale Vervielfältigungsgeräte wie CD-Brenner zukünftig eine Urheber-Vergütungspauschale gezahlt werden muss.
Positiv nahmen die Mitglieder die Nachricht auf, dass auch die GEMA einen Beitrag in die Stiftungsinitiative „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ eingezahlt habe – und zwar unabhängig von der Rechtsfrage, ob bei der STAGMA, der GEMA-Rechtsvorgängerin im Dritten Reich, Zwangsarbeiter beschäftigt waren.

87 Bundes-Millionen für Bonner Kultur

Der Bund will die Bonner Kultur bis zum Jahr 2010 mit zusätzlichen 87 Millionen Mark unterstützen. Eine entsprechende Zusage bekam Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) von führenden Vertretern der Bundes-SPD. Demnach bekommt Bonn im kommenden Jahr zusätzlich zwei, 2003 fünf und im Jahr 2004 20 Millionen Mark. In den Jahren 2005 bis „zunächst“ 2010 sollen der Bundesstadt zehn Millinen Mark jährlich für die Kultur überwiesen werden. Dieckmann sagte, mit diesen Geldern könnten Strukturanpassungen bei den städtischen Bühnen besser abgefedert werden.

Geht Nagano?

Der künstlerische Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO), Kent Nagano, hat mit seinem Rücktritt gedroht. Der US-Musiker, der das Ensemble im vergangenen Jahr übernommen hatte, fühlt sich von den Gesellschaftern der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH (ROC) übergangen. Sie hätten hinter seinem Rücken die neue Intendantin Bettina Pesch bestellt.
Nagano stellte ein Ultimatum: Das DSO solle künftig in allen künstlerischen Angelegenheiten als selbstständige Einheit behandelt werden. Die künftige ROC-Intendantin Bettina Pesch dürfe kein Mitspracherecht beim Deutschen Symphonie-Orchester haben. Sollten seine Forderungen nicht eingelöst werden, will Nagano noch vor der kommenden Spielzeit Berlin den Rücken kehren.

Vorwürfe in Bremen

Hilflose Kulturpolitik, mangelnde Professionalität und unendliche Gutachterei warf der Generalintendant des Bremer Theaters, Klaus Pierwoß, dem scheidenden Senator Bernt Schulte vor. Obwohl 65 Prozent aller Orchesterdienste im Theater stattfänden, sei das Bremer Theater von dem Arbeitskreis ausgeschlossen, der sich mit der Reform des Philharmonischen Staatsorchesters befasse. Außerdem habe Schulte nun schon die dritte Gutachterinstanz auf das Orchester angesetzt. Auch stünde die Neubesetzung der Stelle des Generalmusikdirektors an. Es gebe interessante Kandidaten, von denen allerdings niemand nach Bremen komme, wenn das Orchester nicht kräftig aufgestockt werde. Wenn die genannten Probleme nicht kompetent unter Einbeziehung aller Beteiligten gelöst würden, dann würde sich Bremen mit einem kulturpolitischen GAU selber aus dem Wettbewerb um die Kulturhauptstadt Europas ins Abseits spielen, so Pierwoß.

 

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