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Namen & Fakten

Personalia

Markus Fein wird 2020 die Intendanz und Geschäftsführung der Alten Oper Frankfurt übernehmen. Derzeit ist er Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Zuvor war er unter anderem zehn Jahre als Künstlerischer Leiter der Sommerlichen Musiktage Hitzacker, fünf Jahre als Intendant der Niedersächsischen Musiktage und zuletzt als Leiter Programmplanung/Dramaturgie bei den Berliner Philharmonikern tätig gewesen.

Igor Zelensky, Direktor des Bayerischen Staatsballetts, hat seinen Vertrag um fünf Jahre bis 2026 verlängert. Er steht dem Münchner Ensemble seit der Spielzeit 2016/2017 vor. Neben seinen Engagements als Tänzer am Mariinsky-Theater und am New York City Ballet war er Gastsolist bei internationalen Compagnien. Noch während seiner aktiven Zeit als Tänzer übernahm Zelensky die Künstlerische Leitung des Balletts in Nowosibirsk, die er von 2006 bis 2015 innehatte. Von 2011 bis 2016 war er außerdem Künstlerischer Direktor des Balletts des Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheaters in Moskau.

Peter van Slooten ist seit dem 1. Oktober 2019 Kaufmännischer Geschäftsführer des Theaters Vorpommern. Der SPD-Politiker und Rechtsanwalt war Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bürgerschaft Stralsund, dort unter anderem stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur. Dirk Löschner, seit sieben Jahren Intendant des Theaters, bekommt mit dieser Personalentscheidung einen zweiten Führungsmann an seine Seite.

Alexander Soddy. Foto: Gerard Collett

Alexander Soddy. Foto: Gerard Collett

Alexander Soddy hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor an der Oper des Nationaltheaters Mannheim bis 2022 verlängert. Soddy war von 2010 bis 2012 Kapellmeister an der Hamburgischen Staatsoper. 2013 wurde er Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt. Seit 2016 ist Soddy in Mannheim. Auch als Gastdirigent ist er international gefragt.

Anthony Bramall bleibt bis 2023 Chefdirigent des Münchner Gärtnerplatztheaters. Bramall ist seit September 2017 auf diesem Posten. Nach sechs Jahren als Generalmusikdirektor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe wurde er 2012 Stellvertretender Generalmusikdirektor an der Oper Leip-zig. Von 2008 bis 2011 war Bramall zudem als Professor für Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar tätig.

Gregor Zöllig, Chefchoreograf des Tanztheaters am Staatstheater Braunschweig, wird ab 2020 neuer Künstlerischer Leiter des Internationalen Choreografie-Wettbewerbs Choreography Hannover. Der Wettbewerb ist weltweit der älteste für den choreografischen Nachwuchs.

Markus Müller, seit 2014 Intendant am Mainzer Staatstheater, hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert. Sein Studium und erste professionelle Theaterengagements führten ihn zunächst nach Bamberg, Erlangen und Mannheim. Von 2001 bis 2005 war er Stellvertretender Generalintendant am Nationaltheater Mannheim. Zur Spielzeit 2006/2007 wechselte er als Generalintendant an das Oldenburgische Staatstheater, das er bis Juli 2014 leitete.

Daniel Kirchmann ist seit dem 1. Oktober 2019 neuer Chorleiter am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Der 1984 geborene Kirchmann studierte zunächst Kirchenmusik und machte dann sein Konzertexamen in Würzburg. In Köln schloss sich ein Dirigierstudium an. Kirchmann war bisher sowohl im Kirchenmusik- als auch im Theaterbereich tätig. Unter anderem war er Assistent der Chefdirigentin der Kammeroper Köln, Inga Hilsberg.

Stijn Celis, seit 2014 Ballettdirektor am Saarländischen Staatstheater, hat zu Beginn der aktuellen Spielzeit seinen Vertrag in Saarbrücken bis zur Spielzeit 2021/2022 verlängert. Der gebürtige Belgier startete seine Karriere als Tänzer und wechselte 1993 ins Choreografie-Fach. Von 2004 bis 2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern.

Plácido Domingo ist als Chef der Oper Los Angeles zurückgetreten, nachdem er zuvor bereits seine Auftritte an der New Yorker Met abgesagt hatte. Seine Entscheidung ist eine Folge der Aussagen mehrerer Künstlerinnen, die ihn sexueller Übergriffe in der Vergangenheit beschuldigt hatten.

Yuval Weinberg wird ab dem 1. September 2020 Chefdirigent des SWR Vokalensembles. Der 29-Jährige folgt auf Marcus Creed, dessen Amtszeit im Sommer 2020 endet.

Ausgezeichnet

Kai Anne Schuhmacher, Regisseurin, wurde für ihre Inszenierung von Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ am Theater Altenburg-Gera mit dem Götz Friedrich Studiopreis 2019 ausgezeichnet. Die 31-Jährige arbeitet seit 2015 freischaffend in ganz Europa als Regisseurin, Librettistin und Theaterautorin, Figurenspielerin und Puppenbauerin. Der Preis zur Förderung des Nachwuchses ist mit 2.500 Euro dotiert.

Thomas Hampson wird 2020 mit dem Preis des Heidelberger Frühlings ausgezeichnet. Damit wird der jahrelange Einsatz des Sängers für das Kunstlied gewürdigt. Neben seinen Engagements als Opernsänger machte sich Hampson vor allem auch als Liedinterpret weltweit einen Namen. Seit 2011 ist er Leiter der Lied-Akademie des Heidelberger Frühlings.

Julio García Vico hat den mit 15.000 Euro dotierten Deutschen Dirigentenpreis gewonnen. Im Finale setzte er sich gegen die beiden anderen Finalisten Gábor Hontvári und Chloé van Soeterstède durch. Gleichzeitig durfte er sich auch über den Publikumspreis freuen. Der Deutsche Dirigentenpreis ist ein vom Deutschen Musikrat in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragener internationaler Wettbewerb für junge Dirigentinnen und Dirigenten.

Demis Volpi, designierter Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf-Duisburg, wurde für seine herausragenden Leistungen als Choreograf bei der Konex-Award-Preisverleihung in Buenos Aires mit dem Merit Diploma ausgezeichnet. Die Awards wurden von der argentinischen Konex Foundation ins Leben gerufen. In zehn wechselnden Kategorien werden mit ihnen Persönlichkeiten und Institutionen für besondere kulturelle Leistungen geehrt. Alle zehn Jahre geht die Auszeichnung an einen herausragenden Vertreter aus dem Bereich Klassische Musik und Tanz.

Daniel Barenboim, Künstlerischer Leiter und GMD an der Staatsoper Unter den Linden, ist mit dem Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet worden. Die Stadt würdigte Barenboims Engagement für Frieden und Völkerverständigung sowie seinen Beitrag zur kulturellen Bildung.

Mirjam Mesak und Sara-Maria Saalmann, Sängerinnen, sind mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet worden. Sara-Maria Saalmann ist seit der vergangenen Spielzeit Ensemblemitglied des Regensburger Theaters. Mirjam Mesak ist seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 Mitglied der Bayerischen Staatsoper in München.

Anja Harteros erhielt die Meistersinger-Medaille der Bayerischen Staatsoper, die von den Freunden des Nationaltheaters gestiftet wird. Gewürdigt wurde damit ihre außergewöhnliche Karriere an diesem Haus. 1999 stand sie zum ersten Mal auf der Bühne der Staatsoper. Seitdem verkörperte sie dort mehr als 20 Rollen in über 240 Vorstellungen.

Kevin Haigen, Künstlerischer und Pädagogischer Leiter des Bundesjugendballetts, erhielt den Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares 2019. In der Kategorie „Herausragende Inszenierung“ überzeugte sein Tanztheater „Bundesjugendballett trifft Shakespeare“ die Jury. Ebenfalls in dieser Kategorie wurde der russische Regisseur Kirill Serebrennikov für seine „Nabucco“-Inszenierung an der Hamburgischen Staatsoper ausgezeichnet.

Geburtstage

Christoph von Dohnányi konnte seinen 90. Geburtstag feiern. Nach seinem Studium in München und den USA hatte er GMD-Positionen in Lübeck und Kassel inne. Weitere Stationen waren das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, die Oper Frankfurt, die Hamburgische Staatsoper, das Orchestre de Paris, das NDR Sinfonieorchester und verschiedene bedeutende Orchester in den USA. Christoph von Dohnányi setzte sich besonders für die zeitgenössische Musik ein und lehrte unter anderem an der Juilliard School in New York.

Birgit Keil, Tänzerin und Choreografin, wurde 75 Jahre alt. 17-jährig wurde sie Mitglied des Stuttgarter Balletts unter John Cranko, wo sie zur Ersten Ballerina avancierte. Als Gasttänzerin wurde sie von zahlreichen Bühnen engagiert. Im Herbst 1995 beendete Birgit Keil ihre aktive Bühnenlaufbahn und gründete die Tanzstiftung Birgit Keil. Von 1997 bis 2019 leitete sie die Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und war von 2003 bis 2019 zudem Ballettdirektorin am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Außerdem ist sie Direktorin und Professorin der Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim.

Manfred Trojahn. Foto: Bärenreiter Verlag

Manfred Trojahn. Foto: Bärenreiter Verlag

Manfred Trojahn wurde 70 Jahre alt. Seine erste Oper „Enrico“ schrieb der vielseitige Komponist im Jahr 1991. Seitdem gilt er als einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten des Musiktheaters. Unter anderem seine Opern „La Grande Maggia“ und „Orest“ wurden an vielen internationalen Bühnen gespielt. Bis 2017 war Manfred Trojahn außerdem Professor für Komposition an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.

Gestorben

Jessye Norman ist tot. Die weltweit berühmte Sopranistin starb im Alter von 74 Jahren. Als eine der ersten afroamerikanischen Sängerinnen, die es zu internationalem Ruhm schafften, war sie auf den Bühnen der Welt zu Gast und wurde dort gefeiert. 1968 gewann die im US-Bundesstaat Georgia geborene Norman den ARD-Musikwettbewerb. 23-jährig unterschrieb sie einen Vertrag mit der Deutschen Oper Berlin. Es folgte eine beispiellose Opern- und Gesangskarriere. Im Laufe ihres Lebens gewann sie vier Grammys sowie einen weiteren für ihr Lebenswerk. Auch als Jazz-Interpretin wurde Jessye Norman bewundert.

Hans Zender ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Komponist und Dirigent galt als herausragende Künstlerpersönlichkeit. 1962 wurde er GMD in Kiel, anschließend wurde er Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, dann GMD der Hamburgischen Staatsoper, Chefdirigent des Radiokammerorchesters des Niederländischen Rundfunks, Erster Gastdirigent der Opéra National Brüssel und Gastdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden Baden und Freiburg. Von 1988 bis 2000 war Zender Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule. Als Komponist widmete er sich unter anderem dem Musiktheater. 1986 vollendete er seine erste Oper „Stephen Climax“, es folgten unter anderem „Don Quijote de la Mancha“ und „Chief Joseph“.

Fakten

DORTMUND: Mit einer Förderung in Höhe von 1.272.000 Euro unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen die neugegründete „Akademie für Digitalität und Theater“ in Dortmund. Es sei die erste Akademie dieser Art in Deutschland, meldet das Ministerium: eine Akademie für digitale Innovation, künstlerische Forschung und technik-orientierte Aus- und Weiterbildung. Ziel der Akademie sei es, die Theater in Deutschland fit für die Herausforderungen der Digitalen Moderne zu machen: Sie soll technische und künstlerische Weiterbildung, Forschung und Ausbildung mit der unmittelbaren praktischen Anwendung im Kulturbetrieb verknüpfen.

DUISBURG: Am Theater in Duisburg kann nach monatelangen Arbeiten die große Bühne wieder bespielt werden. Lediglich an der Seite der Bühne sind noch Reparaturen zu tätigen. Nach dem Wasserschaden im April, bei dem etwa 80.000 Liter Wasser die Bühne unbespielbar gemacht hatten, mussten umfangreiche Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. Die Kosten werden auf über 2 Millionen Euro geschätzt.

ESSEN: Mit Beginn der Spielzeit ist das Opernstudio Nordrhein-Westfalen an den Start gegangen. Erstmals kooperieren vier Opernhäuser – die Oper Dortmund, das Aalto-Musiktheater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und die Oper Wuppertal – miteinander. Das Opernstudio wird exklusiv für junge Sängerinnen und Sänger sowie Korrepetitorinnen und Korrepetitoren entwickelt, die bereits ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen können. Das Ziel des Opernstudios NRW ist es, jungen Sängerinnen und Sängern sowie Korrepetitorinnen und Korrepetitoren einen Übergang vom Studium in die Berufswelt zu ermöglichen. Jedes der beteiligten Häuser verantwortet dabei unterschiedliche Aufgaben.

HAMBURG: Die Deutsche Musical Akademie hat in 14 verschiedenen Kategorien Musical-Theater-Preise vergeben. Als bestes deutschsprachiges Musical wurde „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ am Landestheater Linz geehrt. „Drei Männer im Schnee“ des Staatstheaters am Gärtnerplatz wurde für die beste Regie, das beste Bühnenbild und den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet. Joop van den Ende, Musicalproduzent aus den Niederlanden, erhielt den Ehrenpreis der Akademie.

ROSTOCK: Europaweit war der Architektenwettbewerb für einen Theaterneubau in Rostock ausgeschrieben worden. Die Jury entschied sich einstimmig für ein Modell des Berliner Büros Hascher Jehle Architektur. Rostocks OB Claus Ruhe Madsen bezeichnete den Entwurf als „offen, freundlich, designorientiert“. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant. Die geplanten Kosten liegen bei 110 Millionen Euro. Davon wird das Land Mecklenburg-Vorpommern 51 Millionen übernehmen.

SALZBURG: Die Salzburger Osterfestspiele trennen sich von ihrem Künstlerischen Leiter Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle. Thielemann war mit seinem Orchester 2013 eingesprungen, als die Berliner Philharmoniker das Feld in Salzburg geräumt hatten. Jetzt gab es Unstimmigkeiten zwischen dem neuen Intendanten der Festspiele, Nikolaus Bachler, und dem Stardirigenten Thielemann. Zwei Spielzeiten lang müssen die beiden als Leitungsteam allerdings miteinander zurechtkommen.

SCHLESWIG: Das Schleswig-Holsteinische Landestheater soll in Schleswig endlich ein neues Theater bekommen. Die Kosten, die auf zirka 12 Millionen Euro geschätzt werden, werden die Stadt Schleswig, der Kreis und das Land untereinander aufteilen, wobei das Land 5,5 Millionen Euro geben will. Die Eröffnung der Spielstätte ist für die Spielzeit 2021/2022 geplant. Bereits im Jahr 2011 wurde das alte Theatergebäude wegen Einsturzgefahr geschlossen.

STUTTGART: Aufgrund von Lieferengpässen und Verzögerungen bei einzelnen Bauleistungen dauern die Arbeiten an der John Cranko Schule länger als geplant. Bis Ende des Jahres sei jedoch mit der Fertigstellung zu rechnen, meldete das Finanzministerium Baden-Württemberg. „Verzögerungen an einer Stelle können auf Baustellen wie dem Neubau der John Cranko Schule die Zeitpläne für das gesamte Projekt durcheinander bringen“, so Staatssekretärin Gisela Splett. Das wiederum birgt Kostenrisiken, weil beauftragte Unternehmen Nachforderungen stellen. Auch die allgemeinen Baupreissteigerungen machen sich bemerkbar. Die Gesamtbaukosten erhöhen sich um 7,5 Millionen Euro auf insgesamt 60 Millionen Euro. Stadt und Land teilen sich die Kosten des Neubaus. Die Württembergischen Staatstheater beteiligen sich mit vier Millionen Euro.

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