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VdO-Nachrichten

VddB 2019 – Stabilität trotz Niedrigzins

Auf der diesjährigen Sitzung des Verwaltungsrates der VddB wurde das Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2018 vorgestellt. Insgesamt ergab sich – wie auch schon in den Vorjahren – trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase ein befriedigendes Ergebnis. Die noch im 3. Quartal des Wirtschaftsjahres sehr positiven Prognosen mussten allerdings angesichts der Kapitalmarktlage zum Jahresende nach unten korrigiert werden.
Im Einzelnen: Der erzielte technische Zins betrug netto 3,62% (Vorjahr: 3,86%) und lag damit unter dem erforderlichen Rechnungszins des Anwartschaftsverbandes 1 (4%). Die daraus resultierenden Renten und Anwartschaften werden somit – wie schon im Vorjahr – von den beiden anderen Anwartschaftsverbänden quersubventioniert. Insgesamt wurde der zur Sicherung aller Ansprüche erforderliche Mischrechnungszins von 3,45% spürbar überschritten. Hierfür musste allerdings eine stille Reserve aktiviert werden, was sich jedoch angesichts der Kapitalmarktlage als sinnvoll darstellt.

Die sich nach den vorstehenden groben Rahmendaten ergebenden verfügbaren Mittel für künftige Leistungsverbesserungen wurden – auch vor dem Hintergrund der oben angesprochenen Quersubventionierung – durch Beschluss des Verwaltungsrates wie folgt verwendet: Alle aus dem Anwartschaftsverband 3 resultierenden Renten und Anwartschaften werden um 1,25% auf das Niveau des Anwartschaftsverbandes 2 angehoben.

Weiterhin wurde eine Satzungsänderung besprochen, durch die Veranstalter, die ohne bzw. mit nur wenigen eigenen Produktionen, aber mit eigenem künstlerischen bzw. künstlerisch-technischem Stab arbeiten, Mitglieder der VddB werden können. Die im letzten Jahr auf Drängen der VdO erfolgte Satzungsänderung zur Beseitigung der Alters-Untergrenze zur Inanspruchnahme der Tänzerabfindung hat sich in der Praxis als sehr sinnvoll erwiesen: Unter denjenigen, denen eine solche Abfindung zur Finanzierung von Transition-Maßnahmen bei Aufgabe des Bühnenberufs bewilligt wurde, findet sich ein signifikanter Anteil von Unter-30-Jährigen.

Abschließend ein Ausblick: Um der angespannten Kapitalmarktlage, insbesondere den von immer mehr Banken auf Guthaben erhobenen Negativ-Zinsen, flexibler gerecht werden zu können, erwägt der Vorstand der VddB, vom derzeitigen reinen Kapitaldeckungsverfahren auf ein offenes Deckungsverfahren umzustellen. Hierzu soll im kommenden Frühjahr eine Arbeitsgruppe des Verwaltungsrates eingerichtet werden. Diverse berufsständische Versorgungswerke haben diesen Schritt bereits vollzogen, durch den ein Teil der Beitragseinnahmen direkt zur Finanzierung von Versorgungsleistungen verwendet werden kann und nicht erst – mit Negativzins-Folge – angelegt werden muss. Wir werden im nächsten Jahr von den Entwicklungen berichten.

Wir gratulieren

zum 25-jährigen Bühnen-Jubiläum

Theater Magdeburg
Frank Heinrich
Thomas Matz

zum 30-jährigen Bühnen-Jubiläum

Theater Magdeburg
Ulrike Baumbach

zum 35-jährigen Bühnen-Jubiläum

Theater Magdeburg
Jürgen Jakobs
Iris Kock
Marion Stefan

zum 40-jährigen Bühnen-Jubiläum

Theater Magdeburg
Elisabeth Dembeck

 

 

 

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