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Namen & Fakten

Personalia

Leo Siberski wird neuer Generalmusikdirektor am Theater Plauen-Zwickau. 2008 hatte er an der Semperoper debütiert, um dann Stellvertretender GMD und Erster Kapellmeister am Theater Bielefeld zu werde. Von 2011 bis 2015 war Siberski Stellvertretender GMD und Erster Kapellmeister am Theater Kiel.

Tobias Ehinger, seit 2014 Manager des Ballett Dortmund, wird ab Oktober 2017 Geschäftsführender Direktor am Theater Dortmund. Ehinger war bisher Mitglied des Verwaltungsrats der Versorgungsanstalt Deutscher Bühnen sowie Bundesvorsitzender des Gruppenrat Tanz (GDBA) sowie Mitglied der Tarifkommission der Flächentarifverhandlungen NV Bühne.

Ulf Schirmer, Intendant der Oper Leipzig, hat seinen Vertrag bis 2022 verlängert. Als Intendant ist Schirmer seit 2011 in Leipzig tätig. GMD des Hauses war er bereits mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 geworden. Vor seinem Engagement in Leipzig war Schirmer unter anderem GMD in Wiesbaden, Chefdirigent des Dänischen Radiosinfonieorchesters und Künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters.

Marco Goecke, Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts, wird – wie sein Kollege Demis Volpi – das Haus verlassen. Der designierte Intendant des Stuttgarter Balletts Tamas Detrich kündigte an, dass er zunächst überhaupt keine Hauschoreografen mehr bestellen wolle. Goecke war seit 2005 am Haus. Zuvor war er nach seiner Ausbildung an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und am Theater Hagen als Tänzer engagiert gewesen.

Dominique Dumais. Foto: Antje Landmann

Dominique Dumais. Foto: Antje Landmann

Dominique Dumais wird neue Ballettdirektorin am Mainfranken Theater Würzburg. An ihre Seite tritt Kevin O’Day, der als „Artist in Residence“ die Compagnie trainieren, Dumais beraten und eigene Stücke erarbeiten soll. Beide zusammen hatten zuvor 14 Jahre lang die Ballettsparte des Nationaltheaters Mannheim geleitet. Sie folgen auf Anna Vita, die noch bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 Ballettdirektorin in Würzburg ist.

Rolando Villazón ist seit Juli 2017 neuer Intendant der Salzburger Mozartwoche. Er tritt die Nachfolge von Maren Hofmeister an, die das Amt erst im April 2016 übernommen hatte. Villazóns Vertrag läuft zunächst bis 2023.

Manfred Langner wird neuer Theaterintendant in Trier. Er tritt die Nachfolge von Karl Sibelius an, von dem sich die Stadt Trier wegen erheblicher Budgetüberschreitungen getrennt hatte. Der studierte Jurist Langner verfügt über eine langjährige Theatererfahrung, arbeitete zunächst im Filmgeschäft, um später Regisseur und – ab 1994 – Intendant am Grenzlandtheater Aachen zu werden. Seit 2009 ist er Intendant der Schauspielbühnen Stuttgart.

Jochem Hochstenbach soll ab der Spielzeit 2018/2019 neuer Generalmusikdirektor am Theater Trier werden. Der gebürtige Niederländer ist derzeit Erster Kapellmeister am Theater Bern. Karrierestationen des heute 46-Jährigen waren vor seinem Engagement in Bern unter anderem das Landestheater Linz sowie das Badische Staatstheater Karlsruhe.

Marko Letonja, seit 2012 Chefdirigent der Straßburger Philharmoniker, wird ab der Spielzeit 2018/2019 Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker. Der gebürtige Slowene Letonja studierte in Ljubljana; bis 2003 war er musikalischer Direktor der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana, von 2003 bis 2006 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel.

Frank Matthus, Künstlerischer Leiter der Kammeroper Rheinsberg, gibt sein Amt auf. 2018 will er in Rheinsberg noch eine eigene Oper aufführen, bevor er das Festival verlässt. Der 53-jährige Matthus, Sohn des Festivalgründers Siegfried Matthus, übernahm das Leitungsamt 2015. Erst im September, nach Abschluss des diesjährigen Festivals, will sich Matthus zu den Hintergründen seiner Kündigung äußern.

Philippe Jordan soll ab dem Jahr 2020 Musikdirektor der Wiener Staatsoper werden. Derzeit ist Jordan Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Außerdem ist er musikalischer Leiter der Bastille-Oper in Paris. Von 1998 bis 2002 war Jordan Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden. 2001 wurde er Chefdirigent des Grazer Philharmonischen Orchesters und des Grazer Opernhauses.

Florian Ludwig, seit 2008 Generalmusikdirektor am Theater Hagen, hat das Haus zum Ende der Spielzeit 2016/17 verlassen. Auch der Hagener Ballettdirektor Ricardo Fernando hat sein Engagement beendet. Er wechselt als Ballettdirektor und Chefchoreograph an das Theater Augsburg.

Daniel Karasek, Generalintendant des Kieler Theaters, hat seinen Vertrag um fünf Jahre bis 2025 verlängert. Seit 2003 ist Karasek Intendant des Kieler Schauspiels und seit 2006 Generalintendant des Theaters Kiel. Neuer Kaufmännischer Direktor des Kieler Theaters wird Thomas Heskia.

Christoph Meyer bleibt Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein. Sein Vertrag wurde um weitere fünf Jahre bis 2024 verlängert. Meyer ist seit der Spielzeit 2009/2010 im Amt. Vorherige Stationen des heute 57-Jährigen waren unter anderem das Nationaltheater Mannheim, die Oper Köln, die Deutsche Oper Berlin, das Theater Basel und die Leipziger Oper.

Nanine Linning, Leiterin der Sparte Tanz am Theater Heidelberg, verlässt das Haus nach der kommenden Spielzeit. Die in Amsterdam geborene Linning ist seit der Spielzeit 2012/2013 in Heidelberg. Sie feierte mit ihrer Company und ihren außergewöhnlichen Ideen große Erfolge.

Markus Müller, Intendant des Staatstheaters Mainz, hat seinen Vertrag um weitere fünf Jahre bis zur Spielzeit 2023/2024 verlängert. Müller hatte das Amt 2014 übernommen. Vor seiner Zeit in Mainz war er acht Jahre lang Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters gewesen.

Ausgezeichnet

Oswald Georg Bauer ist mit dem Richard-Wagner-Preis der Leipziger Richard-Wagner-Stiftung ausgezeichnet worden. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis erhielt Bauer für sein Buch „Die Geschichte der Bayreuther Festspiele 1850 bis 2000“, ein Werk über die Geschichte der Festspiele, über das Schaffen Richard Wagners und über 150 Jahre deutsche Theatergeschichte.

Ryusuke Numajiri, noch GMD der Hansestadt Lübeck, wurde mit der „Shiju-hōshō-Medaille am violetten Band“ des japanischen Staates ausgezeichnet. Überreicht wurde die Medaille vom Kronprinzen Naruhito. Die Medaille würdigt Numajiris Verdienste um Opernproduktionen in Deutschland und Japan und sein Engagement für zeitgenössische Musik.

Plácido Domingo ist zum Ehrenmitglied der Berliner Staatsoper ernannt worden. Der 76-jährige Sänger nahm die Urkunde im Rahmen eines Galakonzerts im Schiller Theater aus den Händen von Intendant Jürgen Flimm entgegen. Gleichzeitig wurde Domingos 50-jähriges Berliner Bühnenjubiläum gefeiert.

Matthias Koziorowski, Tenor, wurde mit dem diesjährigen Conrad-Ekhof-Preis der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin ausgezeichnet. Der gebürtige Essener ist seit 2016 am Mecklenburgischen Staatstheater engagiert. Jedes Jahr zum Ende der Spielzeit zeichnen die Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin einen besonders begabten, jungen Künstler des Schweriner Ensembles mit dem Preis aus, der mit 2.500 Euro dotiert ist.

Adela Zaharia, Sopranistin, gewann beim Gesangswettbewerb „Operalia“ den ersten Preis, außerdem den Zarzuela-Sonderpreis „Pepita Embil“. Die gebürtige Rumänin ist seit 2015 Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Ebenfalls einen ersten Preis gewann der südafrikanische Tenor Levy Sekgapane. „Operalia“ ist ein jährlich stattfindender internationaler Gesangswettbewerb für junge Opernsänger zwischen 18 und 32 Jahren. Die ersten Preise sind mit jeweils 30.000 Dollar dotiert.

Máté Sólyom-Nagy. Foto: Lutz Edelhoff

Máté Sólyom-Nagy. Foto: Lutz Edelhoff

Máté Sólyom-Nagy, Bariton, wurde vom Theater Erfurt zum Kammersänger ernannt. Sólyom-Nagy wurde 1977 in Budapest geboren. Er gewann zahlreiche Preise und ist seit 2002 festes Ensemblemitglied des Erfurter Theaters.

Geburtstage

Herbert Blomstedt, Dirigent, ist im Juli 90 Jahre alt geworden. Der gebürtige Schwede wurde 1975 Chefdirigent der Staatskapelle Dresden. Anschließend wurde er für zehn Jahre Musikdirektor des San Francisco Symphony Orchestra, dann bis 1998 Chefdirigent beim NDR Sinfonieorchester. 1998 wurde er schließlich Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters. Als Gastdirigent wurde er zu vielen der bedeutendsten Orchestern der Welt eingeladen. Mehrere ernannten ihn zum Ehrendirigenten.

Gestorben

Roland Beneke, langjähriger Geschäftsführender Direktor der Semperoper Dresden, starb im Mai nach langer Krankheit. Beneke begann sein Beschäftigungsverhältnis an der Semperoper im Jahr 1993 und blieb dem Haus bis zu seinem Ausscheiden Ende 2004 verbunden. In seiner Ära als Geschäftsführender Direktor habe er bleibende Spuren in der Entwicklung der Sächsischen Staatsoper hinterlassen, schreibt das Haus in einem Nachruf. Er habe sich für grundlegende Maßnahmen zur Reorganisation, zum Beispiel die Umwandlung vom Regie- in den Staatsbetrieb eingesetzt. Auch in schwierigen Situationen, zum Beispiel während des Hochwassers 2002, das die Semperoper schwer traf, behielt Roland Beneke die Übersicht und sorgte für die zügige Beseitigung der Schäden und die schnelle Wiederaufnahme des Spielbetriebes.

Michael Haensel, ehemaliger Intendant des Theaters im Pfalzbau, ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Haensel war von 1991 bis 2003 Intendant des Ludwigshafener Theaters. Geboren im Elsass, studierte er in Wien Schauspiel und Regie. Nach Stationen unter anderem in Nürnberg, Salzburg, Basel, Lübeck und Berlin wurde er 1981 Betriebsdirektor der Oper Köln, 1983 außerdem Stellvertretender Intendant. Nach seiner Zeit in Ludwigshafen war Haensel noch als Regisseur tätig.

Nachrichten

ALTENBURG-GERA: Als einziges Mehrspartenhaus hat das Theater Altenburg-Gera den Theaterpreis des Bundes 2017 erhalten. Beworben hatten sich 131 Häuser, acht wurden ausgezeichnet. Das Haus sei ein „Theater der Welt“ jenseits der Metropolen, heißt es in der Begründung der Jury. Statt lediglich auf Kassenschlager setze die TPT in allen Sparten auf Randständiges, Vergessenes und Verdrängtes. Das Haus sei mit seinem Programm „widerständig gegenüber einem Denken der Einengung und Abschottung, aber nicht verschlossen“. Das Preisgeld für das Theater beträgt 115.000 Euro.

BERLIN: Das Projekt der Komischen Oper Berlin „Opernreise. Auf den Spuren der Gastarbeiterroute“, das im Sommer 2016 im Rahmen des interkulturellen Projektes „Selam Opera!“ durchgeführt wurde, ist mit einem der diesjährigen BKM-Preise Kulturelle Bildung ausgezeichnet worden.

DRESDEN: Erstmals seit Wiedereröffnung der Semperoper im Jahr 1985 wird das untere Rundfoyer des Hauses restauriert. Die Arbeiten sollen etwa ein Jahr dauern. Ziel der Arbeiten ist die Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1985. Für die Maßnahmen stehen rund 180.000 Euro zur Verfügung, die aus Steuermitteln finanziert werden sollen.
Der Stadtrat der Stadt Dresden hat beschlossen, dass die Stadt die „Villa Wigman“ kaufen wird. Dabei handelt es sich um die Wohn- und Arbeitsstätte der Tänzerin Mary Wigman. Sie arbeitete dort in den 1920er- und 1930er-Jahren und gilt als Wegbereiterin des modernen Ausdruckstanzes.

DÜSSELDORF: Kultur und Wissenschaft werden im Kabinett der neuen Landesregierung ein eigenes Ministerium erhalten. Dieses Amt soll künftig Isabel Pfeiffer-Poensgen übernehmen. Zuvor war sie unter anderem Kanzlerin der Kölner Musikhochschule, Beigeordnete für Kultur und Soziales der Stadt Aachen und – seit 2004 – Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. Pfeiffer-Poensgen kündigte an, dass sie Orchester und Theater in Nordrhein-Westfalen stärker unterstützen wolle. Sie halte es für problematisch, dass das Land sich nur mit geringen Beiträgen an der Finanzierung von Stadttheatern beteilige.

HALLE: Die Bühnen Halle verzeichnen ein beträchtliches Finanzloch, das zu Liquiditätsproblemen führt. Insgesamt 1,7 Millionen Euro fehlen in diesem Jahr, im kommenden sollen es noch eimal 1,5 Millionen Euro sein. Seit 2014 gibt es einen Theatervertrag, der vorsieht, bis 2018 bestimmte „Strukturanpassungen“ zu leisten, darunter die Reduzierung der Staatskapelle von zirka 130 auf 99 Stellen. Bisher ist diese nicht erfolgt und müsste nun vollzogen werden.

Das Badische Staatstheater der Zukunft. Foto: Delugan Meissl Associated Architects, Wien mit Wenzel + Wenzel Architekten

Das Badische Staatstheater der Zukunft. Foto: Delugan Meissl Associated Architects, Wien mit Wenzel + Wenzel Architekten

KARLSRUHE: Die Kosten für Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters sollen laut einer Berechnung vom Mai 2017 bei 270 bis 325 Millionen Euro liegen. Damit betragen sie mehr als das Doppelte der ursprünglich errechneten Kosten von 125 Millionen Euro. Ein externes Gutachten habe bestätigt, dass diese Kalkulation verlässlich und die Planung für ein Staatstheater angemessen sei, heißt es in einer gemeinsamen Meldung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des Finanzministeriums. In seiner Sitzung im Juli hat der Verwaltungsrat des Theaters sich dafür ausgesprochen, dass der Vorentwurf des Architekten Delugan Meissl fortgeführt und die Umsetzung mit einem projektbegleitenden Kostencontrolling stattfinden wird. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Entscheidung im Gemeinderat im September. Die derzeitigen Planungen für die Sanierung und Erweiterung des Hauses sehen einen zeitlichen Rahmen von rund zwölf Jahren vor.

KÖLN: Neue Negativmeldung zur Sanierung der Kölner Bühnen: Statt 253 Millionen Euro wie ursprünglich geplant soll diese nun bis zu 570 Millionen Euro kosten. Den Abschluss der Sanierungsarbeiten schätzt man inzwischen für das Jahr 2022 (geplant war der Rückumzug für 2015!). Die Kölner Ersatzspielstätten können nun bis dahin genutzt werden.

MÜNCHEN: Auch das Staatstheater am Gärtnerplatz muss für seine Grundsanierung höhere Kosten veranschlagen. War man ursprünglich von Kosten in Höhe von etwa 71 Millionen Euro ausgegangen, so war man 2016 schon bei einem Betrag von fast 100 Millionen Euro angekommen. Inzwischen werden die Kosten auf 121 Millionen Euro geschätzt. Als Gründe werden die längere Bauzeit, Schäden am Theatergebäude und Störungen im Bauablauf genannt.

MÜNCHEN/PARIS: Die Klage der Erben von Francis Poulenc gegen die Inszenierung von Poulencs Oper „Dialogue des Carmélites“ an der Bayerischen Staatsoper ist vom obersten französischen Gericht abgewiesen worden. In der Neuinterpretation des russischen Regisseurs Dmitri Tcherniakov, die im März 2010 Premiere hatte, rettet die Hauptfigur Blanche de la Force ihre Mitschwestern vor dem Tod und kommt als Einzige ums Leben. Nach Meinung der Kläger hätte der Märtyrertod aller Nonnen zwingend szenisch umgesetzt werden müssen. Die Kernaussage des Werkes sei aber respektiert worden, erklärte das Gericht.

NEUBRANDENBURG/NEUSTRELITZ: Für die nächsten Jahre scheint die Existenz der Deutschen Tanzkompanie gesichert zu sein. Das Land Mecklenburg-Vorpommern will in den kommenden acht Jahren 500.000 Euro jährlich zuschießen. Laut einer Meldung des NDR haben auf diese Ankündigung hin auch die Städte Neubrandenburg und Neustrelitz sowie der Kreis Mecklenburgische Seenplatte eine langfristige Beteiligung an der Finanzierung in Aussicht gestellt. In der Vergangenheit war das Tanzensemble immer wieder von der Schließung bedroht gewesen.

ROSTOCK: Eine von der Stadt Rostock in Auftrag gegebene Funktionsstudie hat ermittelt, dass ein Neubau des Volkstheaters Rostock 102,8 Millionen Euro kosten soll. Das ist mehr als das Doppelte der bisher geplanten Investitionskosten und schließt laut einer Pressemeldung der Stadt die „Architekturleistungen für ein auch schön anzusehendes Gebäude“ noch nicht mit ein. Die Bürgerschaft der Hansestadt hatte den Theaterneubau beschlossen und eine Zielvereinbarung über ein Budget von 50 Millionen Euro getroffen. Oberbürgermeister Roland Methling will am Bau des Mehrspartentheaters aber festhalten. Bei dieser Entscheidung sollten die Rostocker unbedingt mit diskutieren, „denn das Geld kann nur einmal ausgegeben werden und steht dann für andere Aufgaben nicht mehr zur Verfügung“.

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