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Aktuelle Ausgabe

Vom Aufbau zum Abriss?
Editorial von Rainer Nonnenmann

Kulturpolitik

Brennpunkte
Theater Chemnitz – Tod auf Raten?

„Das Theater steht an einem Scheidepunkt“
Auf ein Wort mit dem geschäftsführenden Direktor der Bayreuther Festspiele Heinz-Dieter Sense

Das grässliche Lachen alten Golds
Aspekte aus 150 Jahren Deutungsgeschichte von Wagners „Ring des Nibelungen“

Neustart am Hamburg Ballett?
Ein verschwitzter und wundgetanzter Tänzer ist ein glücklicher Tänzer

Berichte

Vom interaktiven Kind zum Performance-Greis
Die 20. Münchener Biennale für neues Musiktheater 2026 unter neuer Doppelspitze

Folkloristische Märchen-Nazis
Uraufführung von Philipp Krebs’ Oper „Zornfried“ am Staatstheater Kassel

Schuss geht nach hinten los
„Der Freischütz“ als Anti-AfD-Belehrstück in Bonn

Exzeptionelle Aufführungen und Mutlosigkeit
Wagner, Mallwitz, Mäkelä und Concertgebouw bei den Osterfestspielen Baden-Baden

Wild und rund!
„Common Ground“ des Bayerischen Staatsballetts bei der Ballettfestwoche

Macht, Liebe, Klangrausch
John Adams’ „Antony and Cleopatra“ in Koblenz

Versprechen brechen
Enttäuschende Uraufführung von Sara Glojnari
ćs „Station Paradiso“ in Stuttgart

Apotheotische Schockstarre
Grandiose Erstaufführung von Pascal Dusapins Kleist-Oper „Penthesilea“ in Hannover

Ergebnisoffene Endzeiterzählung
„Die Walküre“ von Paul-Georg Dittrichs „Ring“-Inszenierung in Köln

Prädikat Sehenswert
„The Lodger“ von Phyllis Tate in Wuppertal

Sinnestaumel
Neuer Ballett-Dreiteiler „Rock to Heaven“ des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Drama und Revolution
Laurenz Lüttekens Annäherungen an Richard Wagners „Ring“

VdO-Nachrichten

VdO-Nachrichten
Kein Grund zur Sorge bei der VddB +++ Aufnahme von Verhandlungen über den HTV Frankfurt/M. +++ Stocken der Verhandlungen zu Tarifanpassungen im TV-L und TV-H +++ Aktualisierung der Kontaktdaten

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Oper & Tanz 2026/03 als pdf

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Oper&Tanz im TV

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Spielpläne 2025/2026

Oper & Tanz im TV

13. Juni

arte, 23.25 Uhr
Der Freigeist – Carl Maria von Weber
Ein rastloser Erneuerer: Carl Maria von Weber war geprägt von Neugier, musikalischer Ausdruckskraft und unstillbarer künstlerischer Energie. Sopranistin Regula Mühlemann, Bariton Äneas Humm, Komponist Jörg Widmann, Filmkomponistin Rachel Portman und weitere Stimmen sprechen über einen Künstler, dessen Wirkung weit über den bekannten „Freischütz“ hinausreicht.

14. Juni

arte, 0.20 Uhr
G. Charpentier: Louise
Festival d’Aix-en-Provence 2025
Musikalische Leitung: Giacomo
Sagripanti
Inszenierung: Christof Loy
Mit: Elsa Dreisig (Louise), Adam Smith (Julien), Nicolas Courjal (Der Vater), Sophie Koch (Die Mutter), Marianne Croux (Irma) u.a.
Chorleitung: Benedict Kearns, Samuel Coquard
Chor: Choeurs de l’Opéra de Lyon, Maîtrise des Bouches-du-Rhône
Orchester: Orchestre de l’Opéra de Lyon, Orchestre des Jeunes de la Méditerranée
Mit der Oper „Louise“ spannt Gustave Charpentier einen Bogen zwischen sozialen Fragen und idealistischen Bestrebungen, lyrischen Höhenflügen und malerischen Szenen. 1900 feiert er damit einen Sensationserfolg und spricht eine Frage an, die die damalige Gesellschaft bewegt: Sollten Frauen das Recht haben, sich selbst zu verwirklichen?

MDR Fernsehen, 9.20 Uhr
Moldawien – ein Land im Wandel
In Butuceni wird einmal jährlich ein Open-Air Opernfestival veranstaltet. Anatolie Botnaru, Weinbauingenieur, Rechtsanwalt und Unternehmer, hat das Event auf die Beine gestellt.

Bayerisches Fernsehen, 10.05 Uhr
The Faces of Carmen
Eine Sängerin – Fünf Carmen
George Bizets Oper Carmen ist bekannt und beliebt. Der Dokumentarfilm von Hilan Warshaw geht der Frage nach, wie sich Carmen in 150 Jahren entwickelt hat, und wie sie heute zu inszenieren ist. Biografisches Material rekonstruiert Bizets Leben und seine Arbeit an der Oper.

ORF III, 20.15 Uhr
Erlebnis Bühne
Das Jahrhundertkonzert – Die 3 Tenöre in Los Angeles
Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Mit: José Carreras, Plácido Domingo und Luciano Pavarotti
Orchester: Los Angeles Philharmonic Orchestra
Anlässlich der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft hat Erlebnis Bühne einen Schatz aus dem Archiv gehoben: Am Abend vor dem Finale der Fußball-WM 1994 fand im Dodger-Stadion von Los Angeles ein Konzert mit den drei berühmtesten und populärsten Tenören des 20. Jahrhunderts statt.

17. Juni

arte, 2.10 Uhr
Berlin Alexanderplatz – Ein Roman wird Oper
Komponist: V. und K. Bhatti
Musikalische Leitung: Anne Hinrichsen
Mit: Evgueniy Alexiev (Franz Biberkopf)
Chor: Bielefelder Opernchor
Orchester: Bielefelder Philharmoniker
„Berlin Alexanderplatz“ gilt als einer der bedeutendsten deutschen Großstadtromane des 20. Jahrhunderts. Autor Alfred Döblin setzt damit dem mythischen „Babylon Berlin“ ein Denkmal und entwirft ein authentisches Bild der 1920er-Jahre mit ihren gesellschaftlichen Umbrüchen, wachsender Kriminalität und einem sexuell aufgeladenen Lebensstil. Fast hundert Jahre nach seinem Erscheinen wird aus Döblins Bestseller eine Oper, die den Sound der Roaring Twenties und die tragische Liebes- und Mordgeschichte des Romans in einer ebenso außergewöhnlichen wie aufwendigen Produktion auf die Musiktheaterbühne bringt.

20. Juni

3sat, 20.15 Uhr
Sommernachtskonzert Schönbrunn 2026
Komponist: F. von Suppè, A. Boito, G. Puccini, G. Verdi, P. I. Tschaikowsky,
F. Price, E. W. Korngold, R. Wagner, J. Massenet, M. Ravel, J. Bock
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti
Mit: Bryn Terfel und Rainer Honeck
Orchester: Wiener Philharmoniker
Schlosspark Schönbrunn, Juni 2026
Vor der Traumkulisse von Schloss Schönbrunn laden die Wiener Philharmoniker auch 2026 zum traditionellen Open-Air-Konzert ein.

3sat, 21.55 Uhr
Sommernachtsgala Grafenegg 2026
Musikalische Leitung: Fabien Gabel
Mit: Angel Blue (Sopran), Bogdan Volkov (Tenor), Julia Hagen (Cello)
Orchester: Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Aufzeichnung Grafenegg, Juni 2026
Die Sommernachtsgala in Grafenegg zählt zu den schönsten Traditionen des Musiklandes Österreich. Zum Auftakt in die Saison präsentiert das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Chefdirigent Fabien Gabel ein ebenso prunkvolles wie abwechslungsreiches Programm.

21. Juni

arte, 2.10 Uhr (Nacht von Samstag auf Sonntag)
Die sieben Todsünden – Gauthier Dance Stuttgart
Choreographie: Sidi Larbi Cherkaoui, Sasha Waltz, Aszure Barton, Marcos Morau, Marco Goecke, Hofesh Shechter, Sharon Eyal
Sieben Todsünden, sieben unterschiedliche Choregraphen: Neid, Habsucht, Völlerei, Zorn, Wollust, Trägheit, Hochmut. Sieben Vergehen sind es, die im Katechismus als die schlimmsten Sünden gelten. In der Kunst haben sie von Renaissance-Malern bis zum Hollywoodfilm sämtliche Genres inspiriert, nun lässt Eric Gauthier sie auf sieben verschiedene Arten tanzen. Gauthier vereint für seine kollektive Collage Stars der internationalen Tanzszene: Aszure Barton, Sidi Larbi Cherkaoui, Sharon Eyal & Gai Behar, Marco Goecke, Marcos Morau, Hofesh Shechter und Sasha Waltz kreieren jeweils ein Tanzstück. Ohne dass sie gegenseitig ihre Arbeiten kennen, setzt sich so ein Mosaik aus Bildern zu einem großen Tableau zusammen.

26. Juni

SWR Fernsehen, 5.30 Uhr
planet schule
Mein Traum, meine Geschichte: Rudolf Nurejew
Rudik will nur eines: tanzen. Auch wenn sein Vater ihn deswegen verprügelt. Als Erwachsener wird Rudolf Nurejew als Ballettstar und einer der besten Tänzer des 20. Jahrhunderts umjubelt.

27. Juni

rbb, 20.15 Uhr
Die Berliner Philharmoniker live in der Waldbühne, Kirill Petrenko dirigiert die Berliner Philharmoniker
Komponist: O. Resphighi, G. Verdi, R. Leoncavallo, U. Giordano und F. Cilèa
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Mit: Jonas Kaufmann (Tenor)
Orchester: Berliner Philharmoniker
Waldbühne Berlin
Zum Saisonabschied geht’s bei den Berliner Philharmonikern traditionell raus ins Freie, zum großen Open-Air-Konzert in die Waldbühne. Dieses Jahr gibt es einen Abend in Italien, mitten im Berliner Sommer. Das Motto lautet: Viva Italia! Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko spielen die Philharmoniker Werke wie Ottorino Resphighis berühmte sinfonische Dichtung „Pini di Roma“, die Pinien von Rom, und die Ouvertüre von Giuseppe Verdis Oper „La forza del destino“. Punkto Oper: Die darf bei einem italienischen Programm natürlich nicht fehlen. Die Berliner Philharmoniker haben sich dafür einen Fachmann eingeladen, den Tenor Jonas Kaufmann. Er singt Arien von Ruggero Leoncavallo, Umberto Giordano und Francesco Cilèa.

28. Juni

Bayerisches Fernsehen, 10.15 Uhr
Eröffnungskonzert der Residenztage Bayreuth 2026
Komponist: G. F. Händel, J. S. Bach und W. A. Mozart
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Mit: Regula Mühlemann (Sopran), Mario Martos Nieto (Trompete); Münchner Rundfunkorchester
Markgräflichen Opernhaus Bayreuth
Barockes Welterbe trifft Klangglanz: Im Markgräflichen Opernhaus eröffnet das Münchner Rundfunkorchester unter Ivor Bolton die Residenztage Bayreuth.

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