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VdO-Nachrichten
Kein Grund zur Sorge bei der VddB
Seit einiger Zeit machen Schlagzeilen über umfangreiche verlustträchtige Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer in den USA die Runde. Versicherte aller Versorgungswerke, natürlich auch der VddB, fürchten seitdem um ihre Ansprüche.
Diese Befürchtung ist unbegründet: Um die Rentenansprüche ihrer Versicherten in der erwarteten Höhe zu befriedigen, muss die BVK Erträge erzielen, die über dem Zinssatz sicherer festverzinslicher Wertpapiere, etwa Staatsanleihen, liegen. Dies bedeutet zwangsläufig, dass dabei Risiken eingegangen werden müssen und dass diese sich gelegentlich realisieren. Ein höchst elaboriertes Risikomanagement gewährleistet dabei, dass kein Einzelrisiko das Gesamtsystem ernsthaft gefährden kann.
So ist es auch im konkreten Fall: Die anhaltende Flaute auf den Finanzmärkten erforderte es gegen Ende des letzten Jahrzehnts, neue Investitionskategorien ins Auge zu fassen. Dabei erschienen Investitionen in Immobilien in den USA erfolgversprechend.
Anschließend veränderte sich aus unvorhersehbaren Gründen, unter Anderem der Covid-19-Pandemie, die Marktsituation drastisch. Dies führte zu Abschreibungen in – absolut gesehen – erschreckender Höhe. Dies muss aber zwingend im Gesamtzusammenhang gesehen werden.
Für die VddB bedeutet dies konkret: Aktuell zeichnen sich Verluste von ca. 10,9 Mio. € ab. Im rechnerischen „worst case“, dessen Eintritt fast unmöglich ist, würden sie sich auf ca. 31,5 Mio. € belaufen. Selbst diese scheinbar astronomische Summe würde aber nur 0,62% des Gesamtvermögens der VddB ausmachen. Sie liegt damit im Spektrum gängiger Schwankungsbreiten und ist nicht geeignet, die Ansprüche der Versicherten signifikant zu beeinflussen. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass ohne derartige Investments der zu erzielende Rechnungszins und damit die Entwicklung von Renten und Anwartschaften deutlich geringer ausfielen.
Aufnahme von Verhandlungen über den HTV Frankfurt/M.
Der HTV für den Chor der Oper Frankfurt/M. ist arbeitgeberseitig zum 31.08.2026 gekündigt worden. Erklärtes Ziel der Kündigung ist es, einige der im „kleinen Paket“ zum NV Bühne vom Sommer 2025 erzielten Ergebnisse rückgängig zu machen. In einer ersten Verhandlungsrunde am 08.05.2026 wurden diese Forderungen sowie teilweise damit verbundene, teilweise darüber hinausgehende Gegenforderungen von VdO und GDBA erörtert. Unter anderem wegen der Sparzwänge, denen sich die Oper ausgesetzt sieht, ist eine Einigung schwierig, insbesondere in Punkten, die finanzielle Auswirkungen hätten. Dennoch gab es konstruktive Ansätze, die in einer zweiten Runde am 19.06.2026 weiterverfolgt werden sollen.
Stocken der Verhandlungen zu Tarifanpassungen im TV-L und TV-H
Seit drei Runden verhandeln GDBA, BFFS, VdO und unisono mit dem DBV über die Übernahme der Tarifanpassungen für die NV Bühne- und TVK-Beschäftigten für die Tarifbereiche TV-L und TV-H. Einigkeit gibt es mittlerweile bei der Übernahme der linearen Erhöhungen für TV-L und ebenfalls bei der Übernahme der TV-L Tabelle auch für den Bereich TV-H. Keine Einigung gibt es bei der Übernahme der Regelung zur Theaterbetriebszulage (TBZ). Der nächste Verhandlungstermin ist für den 15.06.2026 angesetzt.
In eigener Sache: Aktualisierung der Kontaktdaten
Liebe VdO-Mitglieder,
eine verlässliche Kommunikation ist uns sehr wichtig. In letzter Zeit hat sich jedoch gezeigt, dass ein Teil unserer E-Mails an Mitglieder nicht zugestellt werden kann.
Wenn in den letzten Wochen keine Mails der VdO im Posteingang oder im Spamordner (hier bitte als „Kein Spam“ markieren) waren, bitten wir darum, die aktuell gültige E-Mail-Adresse zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.
Falls sich die E-Mail-Adresse zuletzt geändert hat oder Unsicherheit besteht, ob die hinterlegten Daten noch aktuell sind, hilft uns eine kurze Rückmeldung an Moritz Volkenborn von unserer Mitgliederverwaltung unter hauptkasse@vdoper.de.
Vielen Dank für die Unterstützung!
Herzliche Grüße
Christine Stein, Geschäftsführerin |